Das CJD - Die Chancengeber CJD Gymnasium Braunschweig

Aus dem Schulleben

edulabs Fortbildung durch das eBildungslabor

Als Teil des edulabs-Netzwerks nahmen am 8.6.2018 ein Duzend Lehrer der Christophorusschule Braunschweig an einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Fortbildung zum Thema Open Educational Resources (OER) teil. Als Referentin konnten wir Nele Hirsch, die Initiatorin des eBildungslabors für zeitgemäßen Lehren und Lernen, gewinnen.
Neben wichtigem rechtlichen Basiswissen ging es Schritt für Schritt zum eigenen OER. An Hand von vielen Werkzeugen und Beispielen aus dem OER Bereich wurde gezeigt, welche Potenziale offene Bildungsmaterialien besitzen. Viele praxisnahe Beispiele lassen sich hervorragend in den Schulaltag integrieren und bieten nicht nur für unser Selbständiges Lernen viele interessante Möglichkeiten.
Um die Potenziale offener Bildungsmaterialien besser zu erschließen, fördert das BMBF seit einiger Zeit offene Bildungsmaterialien. Auch OER-Materialien sind urheberrechtlich geschützt – die Art der Lizenzierung kann es aber erlauben, dass sie verändert und an andere weitergegeben werden. Damit können diese Materialien zwischen Lehrkräften geteilt, im Internet verbreitet und an die speziellen Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden.
Text & Foto unter CC BY-SA 4.0 von Olaf Zelesnik


CJD BS gewinnt Klassensatz Raspberry-Pi

"Sie haben mit Ihrer Bewerbung bewiesen, dass Sie IT2School ganzheitlich in Ihrer Schule umsetzen. Daher freuen wir uns außerordentlich Ihrer Schule einen Klassensatz Raspberry Pi schenken zu können!"  Über diese Nachricht der Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V. freut sich die Fachgruppe Informatik der Christophorusschule im CJD Braunschweig.
Seit diesem Schuljahr haben wir eine Bildungspartnerschaft mit der SIEMENS Stiftung und setzen die Materialien aus dem Projekt "IT2School – Gemeinsam IT entdecken" im Unterricht und im AG Bereich ein. Das Ziel des Projekts ist es Informationstechnologie nicht nur zu nutzen, sondern auch zu verstehen und zu gestalten.
"Im Unterschied zu anderen Aktivitäten zur Förderung von IT/ Informatik in Schulen, die sich oft auf einen Aspekt (z.B. CS unplugged, Programmieren, Physical Computing oder Computational Thinking) konzentrieren oder nur Materialien bereitstellen, ist dieses Projekt das einzige, das die Informatik ganzheitlich in den Blick nimmt und gemeinsam mit Unternehmensvertretern einen umfassenden Themenkomplex der IT in die Schule bringen will." (Uni Oldenburg)
Wir freuen uns über die neuen Möglichkeiten und danken ganz herzlich unserem Bildungspartner, der SIEMENS Stiftung, dem Team der Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V. und besonders Herrn Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Klaus Draeger, der die Klassensätze gespendet hat.
Olaf Zelesnik


Soziale Arbeit als Thema während der Tage der Besinnung

Die Tage der Besinnung waren für die Klasse 9g1 ereignisreich. Dieses Jahr war das Thema, mit dem sich die Klasse beschäftigte „soziale Arbeit“. So besuchten wir nach einer kurzweiligen Einführung durch Frau Müller das Deutsche Rote Kreuz am Hauptgüterbahnhof. Dort angekommen ermöglichten uns die freundlichen Mitarbeiter des Rettungsdienstes einen Einblick in ihren Berufsalltag. Sie zeigten uns einen Rettungswagen, mit dem sie pro Schicht zu circa 10 Einsätzen fahren. Vom Verkehrsunfall, „Person hinter verschlossener Tür“ und Herzinfarkt ist alles dabei.
Für den Donnerstag suchten wir uns Arbeitsplätze in unserer Umgebung und arbeiteten in Kindergärten, Schulen, Tierheimen. Es war schön zu sehen, wie vielseitig soziales Engagement sein kann!
Am Freitag besuchten wir den Niedrigseilgarten der AWO Braunschweig in Querum – das Wetter passte und wir konnten an vielen Stationen unsere Geschicklichkeit unter Beweis stellen.


Tage der Besinnung - Der 11. Jahrgang auf Pilgertour

„Ich bin dann mal weg“ betitelte Hape Kerkeling sein Buch und beschrieb, wie seine Erlebnisse eines Pilgers auf dem Jakobsweg seine Leben prägen. Diverse Tutorien sind an den Tagen der Besinnung unter dem Jahrgangsthema „Begegnungen mit Gott“ zu einer 20 Kilometer langen Pilgertagestour aufgebrochen. Die 11G2 war am Mittwoch gemeinsam mit Frau Meyer zu Hartlage und Frau  Schüttler unterwegs, die 11G4 und die 11G6 am Donnerstag gemeinsam mit Herrn Heinert, Frau Noth und Frau Kruse.
Der ergreifende Film „Dein Weg“ schließt am Freitag das Thema Pilgern ab. Trotz der vielfach schmerzhaften Erfahrung der Vortage können sich doch viele vorstellen, einmal die Sachen zu packen und zu einem längeren Weg aufzubrechen.
HEI, KRS, MZH, NOT, SHÜ


Calliope-Spende

Dank großzügiger privater Spenden und der Spendenverdopplung durch die ING-DiBa  in Kooperation mit betterplace.org freuen wir uns über einen Klassenssatz Calliope mini.
Der Calliope mini bietet unzählige kreative Möglichkeiten. Egal ob man einen Roboter bauen oder Nachrichten übertragen möchte: Mit wenigen Klicks erstellt man im Handumdrehen eigene Programme für den Mikroprozessor und bringt Sachen in Bewegung.
Neben 25 roten sowie einer RGB-LED und zwei programmierbaren Buttons enthält das Board einen kombinierten Lagesensor mit Bewegungssensor und Kompass sowie ein Bluetooth-Modul, mit dem der Calliope mini mit anderen Geräten kommunizieren kann. Das Board kann nicht nur mit dem Computer programmiert werden. Auch per App können selbst erstellte Programme kabellos auf den Minicomputer übertragen werden. Einen Einblick in mögliche Projekte bietet: calliope.cc/projekte
Wir freuen uns über diese Bereicherung und möchten an dieser Stelle herzlich DANKE sagen.
Olaf Zelesnik


Bayern-Wette

Hamburg, meine Perle – aber Wettschulden sind Ehrenschulden!
Nach 54 Jahren, 261 Tagen, 00 Stunden, 36 Minuten und 02 Sekunden war es soweit: Der HSV ist erstmalig in die zweite Liga abgestiegen, und ich verlor damit meine Wette gegen Niklas Middelberg (Jahrgang 11). Als Wetteinsatz hatte ich zugesagt, einen Tag lang das Trikot des ungeliebten FC Bayern zu tragen – sehr zur Freude viele Schüler und Schülerinnen und insbesondere meines Tutoriums, der 11g6.
Nicole Kruse


Von Fast Fashion zu Slow Fashion - Aufbau einer Nähwerkstatt

Die Förderung von Kreativität ist ein wichtiger Baustein unserer Schulkultur. Zur Erweiterung unseres  Kreativum-Angebotes ist es uns gelungen durch großzügige Spendengelder eine Nähwerkstatt einzurichten.  Damit schließen wir am Gymnasium eine Lücke beim Erwerb handwerklicher Kompetenzen.
Für die Planung und Ausführung trafen sich am "Tage der Besinnung" 22 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte. Es wurden Tische geschliffen, lackiert, Platten gefräst und geölt und viel geschraubt. Für die Wände wurden Kollagen zum Thema Mode entworfen.
Es konnten 22 Nähplätze mit 10 Nähmaschinen eingerichtet werden. Für den Zuschnitt  der Muster und Stoffe wurden 2 Schneidetische aufgestellt  und zum Schmökern in Modezeitschriften und Büchern alte Kisten und eine Platte zu einem Sofa zusammengebaut.
Im Kreativum "DIV Fashion" sollen die Schülerinnen und Schüler Grundelemente des Nähens und Entwerfen erlernen um im Anschluss  eigene Kreationen auf einer Modenschau zu präsentieren.
Neben der Erweiterung unseres Kreativum-Angebotes wird auch die Unterstufe durch die Einrichtung einer Näh-AG profitieren. Zusätzlich kann in der Oberstufe im Fach Kunst das Thema Mode und Fashion durch das Umsetzen eigener Entwürfe bereichert werden.


Christophorusschule nimmt teil am Netzwerk edulabs.de

Die Christophorusschule erprobt im edulabs-Netzwerk neue Unterrichtsmaterialien und -ideen für eine nachhaltige und zeitgemäße Medienbildung in der Praxis.
Die edulabs-Community hat bereits 60 Unterrichtsmaterialien und -ideen für eine nachhaltige und zeitgemäße Medienbildung veröffentlicht. Sämtliche Inhalte sind über die OER-Plattform edulabs.de mit einer freien Lizenz abrufbar. Doch wie praxistauglich sind die Materialien, was wird noch gebraucht?
Zum barrierefreien Zugang haben wir an der Christophorusschule im Lehrerzimmer während der Osterferien ein speziell konfiguriertes Tablet aufgestellt. Als Teil des Netzwerks erhalten wir aktuelle Unterrichtsideen und Praxistipps und stehen im direkten Austausch um die Materialien noch weiter zu verbessern.
Edulabs wird gefördert von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Open Knowledge Foundation Germany (okfn.de) und dem Verein für Medienbildung (medialepfade.org).
Foto und Bild unter CC BY 4.0 von Olaf Zelesnik


Informatik Biber Preisträger 2018

Auch im Jahr 2017 war die Informatik AG des Gymnasiums Christophorusschule beim Informatik Bieber erfolgreich.
Mehr Kinder und Jugendliche denn je starteten 2017 beim Informatik-Biber. 341.241 Schülerinnen und Schüler von 1.898 Schulen biberten mit. Erstmals in seiner Geschichte erstreckte sich Deutschlands größter Informatik-Schülerwettbewerb über zwei Wochen. Die Aufgaben waren größtenteils interaktiv und richteten sich an die Klassen 3 bis 13.
Und auch vom Gymnasium Christophorusschule im CJD Braunschweig beteiligten sich, organisiert durch die AG- Programmieren, 66 Schüler am Wettbewerb. „Das Schöne am Informatik Biber ist, das wirklich jeder Schüler daran teilnehmen kann“, beschreibt Olaf Zelesnik, Lehrkraft für Physik, Mathematik und Informatik, die Vorteile des Wettbewerbs. „Die Aufgaben sind teilweise knifflig und ansprechend gemacht – es bedarf aber keiner besonderen Vorkenntnisse oder Programmiererfahrung. Deshalb motiviere ich meine Schüler immer gern zur Teilnahme.“
Zwei Wochen im November tüftelten die Schüler allein oder in Zweierteams dann an den Aufgaben, die online zur Verfügung gestellt und in maximal 40 Minuten gelöst werden mussten. Alle Schüler bekamen eine Teilnahmeurkunde. Kendrick Dallmann, Robin Dullnig, Nick Harcken und Karl Essink aus dem Jahrgang 11 gelang in ihrer Altersgruppe einen hervorragender 2. Platz. Neben der Urkunde gab es dazu einen Holzkugelschreiber im Biberstyle.
Der Informatik-Biber ist Teil der internationalen Initiative "Bebras International Contest on Informatics and Computer Fluency". Bebras wurde 2004 in Litauen ins Leben gerufen und folgt einem ähnlichen Ansatz wie der Mathematik-Wettbewerb "Känguru".
Um noch näher an die IT-Praxis zu kommen, möchte die Christophorusschule zudem das Angebot an „Calliope mini“ Schülerexperimentierplatinen erweitern und bittet unter https://betterplace.org/p61190 um Mithilfe. Derzeit werden Spenden für den Klassensatz Calliope von der ING-Bank verdoppelt.


Mini Maker Faire

Nachdem wir in der Projektwoche mit Jahrgang 5 bereits weihnachtliche Plätzchenausstecher mit unserem 3D-Bildungsdrucker konstruiert haben und dabei unsere neuen it2school Materialien zum Einsatz brachten, nahm die AG Programmieren vom 10.-11. November auch an der Mini Maker Faire im phaeno mit einem 3D-Druck-Projekt teil.
Mit Publikumshilfe präsentierten wir ein kleines mathematisches Rätsel. Würfeln selbstgedruckte Würfel fair?
Wir druckten Würfel in verschiedenen Ausrichtungen aus und starteten im phaeno ein Statistikprojekt: Ist es für das faire Würfeln egal, welche Zahl beim Ausdrucken oben steht oder hat die Ausrichtung der Füllstruktur einen Einfluss auf das Ergebnis?
Nach zwei Tagen und mehreren Tausend Einzelwürfen steht jetzt noch ein wenig Auswertung an – wir sind gespannt...


Biologie-Unterricht in der Neurologischen Klinik, 2017

Da sich unser Bio-Leistungskurs schon das ganze Semester mit Nervenphysiologie beschäftigt, wollte uns Frau Dr. Noth einmal den Bezug zur Praxis vermitteln. Dazu gelang es ihr, unsere Nachmittags-unterrichtsstunden in die Neurologische Klinik zu verlegen.
Es empfing uns der Chefarzt Prof. Dr. Karl Wessel: er hatte zwei Patienten einbestellt, die anfangs ihre Erkrankung nicht nennen durften und vermittelte uns in einem Arztgespräch, wie man anhand der geschilderten Symptome schon sehr genau Rückschlüsse auf die Diagnose stellen kann. Wir durften Fragen stellen und lösten in beiden Fällen sehr schnell die „unbekannten“ Krankheiten. Nach dem Patientenbesuch ging Professor Wessel mit Folien noch etwas in die „molekularen Tiefen“, auch da konnten wir alle sehr gut folgen.
Insgesamt war dieser Ausflug in die Praxis so gelungen, dass wir sogar Überstunden machten.


Kids 2017 Künstler - Schüler und Künstler lernen voneinander

Am 2. November  2017 startete das neue Kids Projekt mit der Künstlerin Inge Mahn und der 5g1 und 5g2 des CJD Braunschweig zum Thema:
          B A L A N C E   U N D   F O R M
„In Inge Mahns Arbeiten spielen geometrische Formen eine wichtige Rolle. Häufig finden wir sie in Anordnungen mit Alltagsgegenständen wieder, die Balance erfordern. In scheinbar eingefrorenen Bewegungen können wir den einen Moment ausmachen, in dem die Balance gehalten werden kann. Eine leichte Veränderung würde den Kippmoment herbeiführen".
(Kunst-Vermittlung Kunstverein Braunschweig: Nele Kaczmarek)
Mit den SchülerInnen des CJD werden wir 2017 und 2018 gemeinsam mit der Künstlerin und Pädagogin Angela Gelhaar und dem Vermittlungsteam des Kunstvereins Braunschweig in mehreren Workshops intensiv arbeiten. Das Thema Balance und Form soll hierbei jedes Mal im Zentrum stehen.
Einen ersten Impuls bekamen die SchülerInnen  bei dem Ausstellungsbesuch mit Inge Mahn. Sie erhielten Forscherhefte, in denen sie über den gesamten Workshop-Zeitraum hinweg Skizzen und Gedanken festhalten können.
Anschließend an den Ausstellungsbesuch mit Inge Mahn machten wir mit den SchülerInnen ein kurzes Bewegungsspiel zum Thema Balance und erhielten so auch einen körperlichen Bezug zum Thema.
In  einem einstündigen Workshop stellten die SchülerInnen Pop-Up-Karten her, in denen Balance das Thema war.


Alles neu im alten Informatikraum

Nach längerer Planung und kurzer Umbauphase erstrahlt der alte Informatikraum in neuem Glanz. Wo bislang 13 Arbeitsplätze vorhanden waren, haben wir nun Raum für unsere Klassenstärke von 24 Schülern geschaffen. Durch Initiative der Schulgestaltungs-AG und der Fachgruppe Informatik wurden neue Tische entworfen und gebaut. Die Haustechnik hat die Beleuchtung auf moderne LED Technik umgebaut und unser 3D-Drucker hat ein neues Zuhause gefunden. Zudem haben wir über die Siemens-Stiftung neue Arbeitsmaterialien aus dem IT2School Projekt der Wissensfabrik Deutschland erhalten, die in Zukunft den Unterricht in der AG Programmieren und den Informatikunterricht der Sekundarstufe I bereichern.


2017 Tage der Besinnung, Klasse 9G1

Da wir auf Grund der Vorbereitung unserer Jahrgangsfahrt nach Prag für den gesamten Jahrgang 9 die Projektwoche mit den Tagen der Besinnung zeitlich getauscht hatten, waren wir nun vom 07.-09.06. zum Oberthema „Soziale Arbeit“ unterwegs.
Am Mittwoch durfte die 9G1 im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien (Marienstift) zu Gast sein. Netterweise wurden wir zunächst zum Frühstück eingeladen, bevor die Schüler/innen in verschiedenen Gruppen mit den Bewohner(n)/innen gespielt, gebastelt oder sich sportlich betätigt haben. Eine Gruppe hat auch bei der Verschönerung der Terrasse mitgeholfen.
Ich hatte die Gelegenheit bei fast allen Gruppen eine Zeit lang dabei zu sein. Es war sehr schön mitzuerleben, wie die Schüler/innen auf die älteren Bewohner/innen eingegangen, mit ihnen gesprochen und auch gelacht bzw. sie unterstützt haben. Und auf der anderen Seite haben die Bewohner/innen es sichtlich genossen, dass unsere Schüler/innen für ein paar Stunden jugendliches Leben ins Haus gebracht haben.
Am Donnerstag haben wir uns dann mehr um die sozialen Aspekte innerhalb der Klasse gekümmert und hatten einen sehr gruppendynamischen Tag im Chancengarten, bei dem das obligatorische Grillen natürlich nicht fehlen durfte.
Den Abschluss bildete  der Besuch bei den Kreativumsaufführungen des Jahrgangs 10 am Freitag.
Nicole Kruse


Sportfestival in Koblenz 2017

Mit über 70 Teilnehmende kamen vom CJD Braunschweig die meisten Personen, um am CJD Sportfestival in Koblenz-Vallendar vom 17. bis zum 19. Mai teilzunehmen.
Untergebracht waren die insgesamt rund 1500 Teilnehmer aus CJD Standorten in ganz Deutschland in Zelten, die in 4 Zeltstädten auf dem Gelände des Berufsförderwerkes (BFW) Koblenz aufgebaut waren, teilweise von den Teilnehmenden noch aufgestellt werden mussten.
Das sportliche Angebot stand unter dem Motto "BEWEG DEIN LEBEN“. Es reichte von Turnieren wie Fußball oder Beachvolleyball über verschiedene Wettkämpfe (Schwimm- und Laufwettbewerbe, wie die Treppenlaufmeisterschaft - in die 9. Etage gegen die Stoppuhr!) zu Bewegungs- und Funspielen (Fußballdart, Rollstuhlrugby, Bumper-Ball) und sogar einem Gospelchor.
Hervorragend verpflegt wurden Teilnehmer und Betreuer durch die Mitarbeiter und die Auszubildenden des Berufsförderwerkes Koblenz.
Beim Fußball-Turnier erreichten zwei von drei gestarteten Mannschaften des CJD Braunschweig in ihren Altersklassen das Endspiel und trafen dort z.T. auf Bundesligaspieler aus den Leistungszentren des CJD. Beteiligt waren BraunschweigerInnen am Beachvolleyballturnier und am Basketballturnier und maßen sich mit Freude und Engagement mit den weiteren CJD Einrichtungen. Einen sportlichen Höhepunkt bildete der Schwimmwettkampf, hier konnten in allen Disziplinen und Altersgruppen die Schwimmerinnen und Schwimmer aus Braunschweig überzeugen. Mehrere erste Plätze konnten eingeschwommen werden, insbesondere die Staffeln überzeugten mit zwei ersten und einem zweiten Platz.
Musikalischer Höhepunkt war das Konzert am Abend des 18. Mai, das von dem während des Festivals gegründeten Gospelchor unterstützt wurde, an dem wiederum Braunschweiger singkräftig beteiligt waren.


Projekttag der 10G5 im DESY in Hamburg

Am Vormittag des 16.6.2017 haben wir im Zuge unserer Abschlussfahrt das physikalische Praktikum zum Thema Radioaktivität im DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) besucht. Zu Beginn haben wir eine Einführung in das Thema Radioaktivität im physikalischen Sinne bekommen, danach dann mit individuellen Versuchsreihen zu selbst ausgewählten Themen begonnen. Zur Auswahl gab es 5 verschiedene Themen, zu welchen wir eigene Versuche durchgeführt haben. Nachdem wir unsere Versuchsreihen beendet hatten, durften wir eine leckere Mahlzeit in der Unikantine genießen. Nach dieser kurzen Unterbrechung hatten wir die Gelegenheit, unsere Versuchsreihen vorzustellen und mithilfe der Mitarbeiter des DESY zu interpretieren. Zudem wurden wir genauer informiert was DESY für Forschung betreibt und was man hier schon alles entdeckt hat. Hiernach wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt, um eine Methode zur Visualisierung von den verschiedenen radioaktiven Strahlungen anzuschauen, eine Nebelkammer. Zum Ende hin durften wir dann noch ein Feedback geben was uns gut gefallen hat und was DESY gegebenenfalls noch verbessern kann.


Mit Alice und dem CJD ins Wunderland 2017

Nachdem wir und im letztem Jahr mit „Schnick Schnack Schnuck“ ins Tanztheater begeben haben, ging es dieses Jahr in die Oper. Am 2.6.17 besuchte der 6. Jahrgang „Alice im Wunderland“ von Johannes Harneit im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig.
Die Romanvorlage von Lewis Carroll begeistert seit rund 150 Jahren Kinder und Erwachsene gleichermaßen. So war dann auch die Erwartung an die Oper (in deutscher Sprache) recht hoch. Bereits vorab hatten die Schüler im Rahmen des Theater-Fiebers an einem Workshop zu dem Stück teilgenommen und waren so gut vorbereitet.
So begegneten auch wir an einem herrlichen Sommertag dem aufgeregten weißen Kaninchen mit seiner Uhr und folgten dann mit Alice in den Kaninchenbau. Nach einigem Schrumpfen und wieder Wachsen fanden wir uns in einer verrückten Welt wieder, in der sich nicht einmal die einfachsten Melodien wie »Hänschen klein« richtig singen lassen – und das, obwohl die Herzkönigin jeden köpfen lässt, der gegen die Regeln verstößt. Doch gemeinsam mit Spitzmaus, Märzhase und dem verrückten Hutmacher bahnt sich Alice ihren Weg durchs Wunderland. Dabei muss sie Prüfungen, die über Leben und Tod entscheiden, bestehen und vor allem eine Antwort auf die Frage finden: Wer bist du?
Reichlich verrückt, doch zum Glück waren die Schüler durch den Workshop vorbereitet.


CJD Braunschweig hackt in Hamburg 2017

Nachdem "Jugend hackt" im letzen Jahr den deutschen ENGAGEMENTPREIS (www.deutscher-engagementpreis.de) in der Kategorie "Demokratie stärken" erhalten hat, haben wir uns natürlich auch dieses Jahr wieder gerne beteiligt.
Vom 9.-11.6.2017 waren unsere Schüler Alexander Heise und Felix Kausche aus der AG Programmieren, sowie Max Spangenberg aus dem Leistungskurs Informatik als Teilnehmer in Hamburg mit von der Partie. In ihrem Projekt "News-Box" entwickelten sie in einem hackathon in Kooperation mit dem Projekt "Datenparty" den Prototyp einer Nachrichtenanzeige für die Wohnung. Wer den Livestream verpasst hat, kann die Abschlusspräsentation auf dem Mediaserver des Chaos Computer Club e.V anschauen. (https://media.ccc.de/v/jh17-3004-hamburg-news_box)
Auch der als Mentor teilnehmende Informatiklehrer Olaf Zelesnik ist erneut begeistert zu sehen, in wie kurzer Zeit viele kreative Ideen entwickelt werden. Tolle Leistung, weiter so!


Biologie Leistungskursprojekt „Unter die Haut“

Schüler vom Gymnasium Christophorusschule bekamen Einblicke in die Praxis der Medizin im Braunschweiger Klinikum.

Bei dem Projekt "Unter die Haut" hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse vom Gymnasium Christophorusschule im CJD Braunschweig, die Möglichkeit, an drei Terminen hinter die Kulissen des Braunschweiger Klinikums zu schauen. Einblicke gab es in die Kliniken für Gastroenterologie, Kardiologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie - alle am Standort Salzdahlumer Straße.
Die Gastroenterologie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der damit verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Die Diagnostik- und Therapiemethoden durch Ultraschall und Endoskopie wurden von Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen und Oberarzt Dr. Christopher Janson anschaulich erklärt und demonstriert. Mit dem Ultraschall konnten wir unsere Bauchorgane darstellen. Anhand von Bildbeispielen wurden der Ablauf der endoskopischen Untersuchung des Dickdarms (Coloskopie oder Darmspiegelung) vorgeführt und typische Untersuchungsbefunde gezeigt.
Unser zweiter Besuch führte uns in die Kardiologie. Hier erläuterte uns Oberarzt Daniel Frenk zunächst die Anatomie und Physiologie des Herzens am Modell und mögliche Folgeschäden und Erkrankungen des Herzens, die vor allem durch ungesunde Lebensweise hervorgerufen werden. Durch klinische Untersuchung und den Einsatz des Ultraschalls lassen sich diese Schäden diagnostizieren. Chefarzt Prof. Dr. Markus Heintzen erklärte und zeigte uns im Katheterlabor den Einsatz des Herzkatheters und präsentierte Aufnahmen vom Setzen eines Koronarstents bei Herzkranzgefäßverengung und das Einsetzen eines Schirmchens zum Schließen eines Herzscheidewanddefektes. Diese Eingriffe werden minimalinvasiv genannt und haben im Vergleich zu richtigen Operationen weniger Nebenwirkungen und Komplikationen. Bei größeren und komplizierteren Fällen arbeiten die Kardiologen in Kooperation mit den Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgen.
Beim letzten Besuch führte uns der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Chefarzt Prof. Dr. Dr. Guido Schuhmacher durch die Abteilung. Hier wurden zu Beginn die Werkzeuge für endoskopische - (sogenannte "Schlüsselloch"-) Operationen gezeigt, die durch wenige schlüssellochgroße Schnitte an die Operationsstelle im Körper geführt werden. Die Schlüssellochwerkzeuge werden nach einmaligem Gebrauch entsorgt und kosten jeweils um die 300€. Vorteil dieser schonenderen Operationstechnik sind kleinere Wunden bzw. Narben und weniger Verletzungen des umliegenden Gewebes. Anschließend ging es für uns durch die OP-Schleuse in den OP-Trakt, da er nur mit OP-Kleidung und nach Desinfektion der Hände betreten werden darf. In einem OP-Saal konnten wir wie richtige Operateure dann Skalpelle, Pinzetten, Nadeln und Scheren ausprobieren. Wir waren überrascht, wie scharf die Skalpelle sind. Anders als die Schlüssellochwerkzeuge sind diese Materialien Mehrwegbesteck und können mehrfach verwendet werden, allerdings erfordert das eine sehr aufwändige und ebenfalls nicht preiswerte Sterilisierung.
Die Einblicke waren für uns sehr interessant und lehrreich und werden bei dem einen oder anderen Teilnehmer sicherlich die Berufswahl beeinflussen.
Franz Christian Wetzel


Zweiter Platz im Erfinderwettbewerb für die 6G2

Schock in Entenhausen: Daniel Düsentrieb fällt nichts mehr ein! Dabei ist das Universalgenie für seine genialen Ideen bekannt. Schleunigst müssen jetzt neue Erfindungen her! Deshalb rief das Micky Maus-Magazin zum 60. Geburtstag des Helferleins Schüler der 1. bis 7. Klassen im ganzen deutschsprachigem Raum zum Tüfteln und Grübeln auf. Egal ob  geschrieben, gebastelt, gemalt oder geknetet: Dem Ingeniör ist ja bekanntlich nichts zu schwör, oder?
Gerne hat sich die Klasse 6G2 mit kreativen Erfindungen beteiligt. So entstanden zum Beispiel der Fashion Fahrstuhl, der während der Fahrt den Insassen einen neuen Look verpasst oder ein Etui, das sich der Bleistiftlänge anpasst.
Daniel Düsentrieb zeigte sich beeindruckt, was der 6G2 der Christophorusschule bundesweit den zweiten Platz einbrachte. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden, so dass wir gleich von dem Preisgeld einen Ausflug incl. Workshop ins phaeno Wissenschaftsmuseum nach Wolfsburg gebucht haben.
Wer sich ein Bild vom Erfindungsreichtum der 6. Klassenstufe machen möchte, ist herzlich zum Entdeckertag eingeladen, wo wir die Ergebnisse das nächste Mal präsentieren werden.