Das CJD - Die Chancengeber CJD Gymnasium Braunschweig

Aus dem Schulleben

Verlegung der Stolpersteine 2018

Die Klasse 10S hat im Religionsunterricht das Schicksal der jüdischen Braunschweiger Familien Sternthal und Löwenthal recherchiert. Nach der öffentlichen Präsentation der Ergebnisse im Februar wurden am Montag, den 25.06.18, die Steine für die Familien durch den Künstler Gunter Demnig verlegt. Die Schüler haben dabei die Lebensläufe noch einmal in Erinnerung gerufen.


JUGEND VERBINDET - Wettbewerb Schulsanitätsdienst

Unsere Schulsanitäter siegten beim  Wettbewerb "Jugend verbindet".
Am 25.06.2018 machten sich sechs Schülerinnen und ein Schüler der Sanitäts-AG auf den Weg nach Wolfenbüttel zum zweiten Wettbewerb "Jugend verbindet". Im Gymnasium im Schloss traten zahlreiche Schulen aus der Region gegeneinander an. An 5 Stationen mussten in unterschiedlichen dreier Teams verschiedene Notfälle nach den Regeln der 1.Hilfe behandelt werden. Die richtige Vorgehensweise wurde durch Schiedsrichter der Hilfsorganisationen MHD, ASB, JUH und DRK beurteilt und bewertet.
Die erst seit einem Jahr in dieser Konstellation zusammengesetzte Gruppe schaffte es sich mit 142 von 150 möglichen Punkten souverän den hervorragenden ersten Platz zu sichern.


edulabs Fortbildung durch das eBildungslabor

Als Teil des edulabs-Netzwerks nahmen am 8.6.2018 ein Duzend Lehrer der Christophorusschule Braunschweig an einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Fortbildung zum Thema Open Educational Resources (OER) teil. Als Referentin konnten wir Nele Hirsch, die Initiatorin des eBildungslabors für zeitgemäßen Lehren und Lernen, gewinnen.
Neben wichtigem rechtlichen Basiswissen ging es Schritt für Schritt zum eigenen OER. An Hand von vielen Werkzeugen und Beispielen aus dem OER Bereich wurde gezeigt, welche Potenziale offene Bildungsmaterialien besitzen. Viele praxisnahe Beispiele lassen sich hervorragend in den Schulaltag integrieren und bieten nicht nur für unser Selbständiges Lernen viele interessante Möglichkeiten.
Um die Potenziale offener Bildungsmaterialien besser zu erschließen, fördert das BMBF seit einiger Zeit offene Bildungsmaterialien. Auch OER-Materialien sind urheberrechtlich geschützt – die Art der Lizenzierung kann es aber erlauben, dass sie verändert und an andere weitergegeben werden. Damit können diese Materialien zwischen Lehrkräften geteilt, im Internet verbreitet und an die speziellen Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden.
Text & Foto unter CC BY-SA 4.0 von Olaf Zelesnik


CJD BS gewinnt Klassensatz Raspberry-Pi

"Sie haben mit Ihrer Bewerbung bewiesen, dass Sie IT2School ganzheitlich in Ihrer Schule umsetzen. Daher freuen wir uns außerordentlich Ihrer Schule einen Klassensatz Raspberry Pi schenken zu können!"  Über diese Nachricht der Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V. freut sich die Fachgruppe Informatik der Christophorusschule im CJD Braunschweig.
Seit diesem Schuljahr haben wir eine Bildungspartnerschaft mit der SIEMENS Stiftung und setzen die Materialien aus dem Projekt "IT2School – Gemeinsam IT entdecken" im Unterricht und im AG Bereich ein. Das Ziel des Projekts ist es Informationstechnologie nicht nur zu nutzen, sondern auch zu verstehen und zu gestalten.
"Im Unterschied zu anderen Aktivitäten zur Förderung von IT/ Informatik in Schulen, die sich oft auf einen Aspekt (z.B. CS unplugged, Programmieren, Physical Computing oder Computational Thinking) konzentrieren oder nur Materialien bereitstellen, ist dieses Projekt das einzige, das die Informatik ganzheitlich in den Blick nimmt und gemeinsam mit Unternehmensvertretern einen umfassenden Themenkomplex der IT in die Schule bringen will." (Uni Oldenburg)
Wir freuen uns über die neuen Möglichkeiten und danken ganz herzlich unserem Bildungspartner, der SIEMENS Stiftung, dem Team der Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V. und besonders Herrn Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Klaus Draeger, der die Klassensätze gespendet hat.
Olaf Zelesnik


Soziale Arbeit als Thema während der Tage der Besinnung

Die Tage der Besinnung waren für die Klasse 9g1 ereignisreich. Dieses Jahr war das Thema, mit dem sich die Klasse beschäftigte „soziale Arbeit“. So besuchten wir nach einer kurzweiligen Einführung durch Frau Müller das Deutsche Rote Kreuz am Hauptgüterbahnhof. Dort angekommen ermöglichten uns die freundlichen Mitarbeiter des Rettungsdienstes einen Einblick in ihren Berufsalltag. Sie zeigten uns einen Rettungswagen, mit dem sie pro Schicht zu circa 10 Einsätzen fahren. Vom Verkehrsunfall, „Person hinter verschlossener Tür“ und Herzinfarkt ist alles dabei.
Für den Donnerstag suchten wir uns Arbeitsplätze in unserer Umgebung und arbeiteten in Kindergärten, Schulen, Tierheimen. Es war schön zu sehen, wie vielseitig soziales Engagement sein kann!
Am Freitag besuchten wir den Niedrigseilgarten der AWO Braunschweig in Querum – das Wetter passte und wir konnten an vielen Stationen unsere Geschicklichkeit unter Beweis stellen.


Tage der Besinnung - Der 11. Jahrgang auf Pilgertour

„Ich bin dann mal weg“ betitelte Hape Kerkeling sein Buch und beschrieb, wie seine Erlebnisse eines Pilgers auf dem Jakobsweg seine Leben prägen. Diverse Tutorien sind an den Tagen der Besinnung unter dem Jahrgangsthema „Begegnungen mit Gott“ zu einer 20 Kilometer langen Pilgertagestour aufgebrochen. Die 11G2 war am Mittwoch gemeinsam mit Frau Meyer zu Hartlage und Frau  Schüttler unterwegs, die 11G4 und die 11G6 am Donnerstag gemeinsam mit Herrn Heinert, Frau Noth und Frau Kruse.
Der ergreifende Film „Dein Weg“ schließt am Freitag das Thema Pilgern ab. Trotz der vielfach schmerzhaften Erfahrung der Vortage können sich doch viele vorstellen, einmal die Sachen zu packen und zu einem längeren Weg aufzubrechen.
HEI, KRS, MZH, NOT, SHÜ


Calliope-Spende

Dank großzügiger privater Spenden und der Spendenverdopplung durch die ING-DiBa  in Kooperation mit betterplace.org freuen wir uns über einen Klassenssatz Calliope mini.
Der Calliope mini bietet unzählige kreative Möglichkeiten. Egal ob man einen Roboter bauen oder Nachrichten übertragen möchte: Mit wenigen Klicks erstellt man im Handumdrehen eigene Programme für den Mikroprozessor und bringt Sachen in Bewegung.
Neben 25 roten sowie einer RGB-LED und zwei programmierbaren Buttons enthält das Board einen kombinierten Lagesensor mit Bewegungssensor und Kompass sowie ein Bluetooth-Modul, mit dem der Calliope mini mit anderen Geräten kommunizieren kann. Das Board kann nicht nur mit dem Computer programmiert werden. Auch per App können selbst erstellte Programme kabellos auf den Minicomputer übertragen werden. Einen Einblick in mögliche Projekte bietet: calliope.cc/projekte
Wir freuen uns über diese Bereicherung und möchten an dieser Stelle herzlich DANKE sagen.
Olaf Zelesnik


Bayern-Wette

Hamburg, meine Perle – aber Wettschulden sind Ehrenschulden!
Nach 54 Jahren, 261 Tagen, 00 Stunden, 36 Minuten und 02 Sekunden war es soweit: Der HSV ist erstmalig in die zweite Liga abgestiegen, und ich verlor damit meine Wette gegen Niklas Middelberg (Jahrgang 11). Als Wetteinsatz hatte ich zugesagt, einen Tag lang das Trikot des ungeliebten FC Bayern zu tragen – sehr zur Freude viele Schüler und Schülerinnen und insbesondere meines Tutoriums, der 11g6.
Nicole Kruse


Von Fast Fashion zu Slow Fashion - Aufbau einer Nähwerkstatt

Die Förderung von Kreativität ist ein wichtiger Baustein unserer Schulkultur. Zur Erweiterung unseres  Kreativum-Angebotes ist es uns gelungen durch großzügige Spendengelder eine Nähwerkstatt einzurichten.  Damit schließen wir am Gymnasium eine Lücke beim Erwerb handwerklicher Kompetenzen.
Für die Planung und Ausführung trafen sich am "Tage der Besinnung" 22 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte. Es wurden Tische geschliffen, lackiert, Platten gefräst und geölt und viel geschraubt. Für die Wände wurden Kollagen zum Thema Mode entworfen.
Es konnten 22 Nähplätze mit 10 Nähmaschinen eingerichtet werden. Für den Zuschnitt  der Muster und Stoffe wurden 2 Schneidetische aufgestellt  und zum Schmökern in Modezeitschriften und Büchern alte Kisten und eine Platte zu einem Sofa zusammengebaut.
Im Kreativum "DIV Fashion" sollen die Schülerinnen und Schüler Grundelemente des Nähens und Entwerfen erlernen um im Anschluss  eigene Kreationen auf einer Modenschau zu präsentieren.
Neben der Erweiterung unseres Kreativum-Angebotes wird auch die Unterstufe durch die Einrichtung einer Näh-AG profitieren. Zusätzlich kann in der Oberstufe im Fach Kunst das Thema Mode und Fashion durch das Umsetzen eigener Entwürfe bereichert werden.


Christophorusschule nimmt teil am Netzwerk edulabs.de

Die Christophorusschule erprobt im edulabs-Netzwerk neue Unterrichtsmaterialien und -ideen für eine nachhaltige und zeitgemäße Medienbildung in der Praxis.
Die edulabs-Community hat bereits 60 Unterrichtsmaterialien und -ideen für eine nachhaltige und zeitgemäße Medienbildung veröffentlicht. Sämtliche Inhalte sind über die OER-Plattform edulabs.de mit einer freien Lizenz abrufbar. Doch wie praxistauglich sind die Materialien, was wird noch gebraucht?
Zum barrierefreien Zugang haben wir an der Christophorusschule im Lehrerzimmer während der Osterferien ein speziell konfiguriertes Tablet aufgestellt. Als Teil des Netzwerks erhalten wir aktuelle Unterrichtsideen und Praxistipps und stehen im direkten Austausch um die Materialien noch weiter zu verbessern.
Edulabs wird gefördert von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Open Knowledge Foundation Germany (okfn.de) und dem Verein für Medienbildung (medialepfade.org).
Foto und Bild unter CC BY 4.0 von Olaf Zelesnik


Informatik Biber Preisträger 2018

Auch im Jahr 2017 war die Informatik AG des Gymnasiums Christophorusschule beim Informatik Bieber erfolgreich.
Mehr Kinder und Jugendliche denn je starteten 2017 beim Informatik-Biber. 341.241 Schülerinnen und Schüler von 1.898 Schulen biberten mit. Erstmals in seiner Geschichte erstreckte sich Deutschlands größter Informatik-Schülerwettbewerb über zwei Wochen. Die Aufgaben waren größtenteils interaktiv und richteten sich an die Klassen 3 bis 13.
Und auch vom Gymnasium Christophorusschule im CJD Braunschweig beteiligten sich, organisiert durch die AG- Programmieren, 66 Schüler am Wettbewerb. „Das Schöne am Informatik Biber ist, das wirklich jeder Schüler daran teilnehmen kann“, beschreibt Olaf Zelesnik, Lehrkraft für Physik, Mathematik und Informatik, die Vorteile des Wettbewerbs. „Die Aufgaben sind teilweise knifflig und ansprechend gemacht – es bedarf aber keiner besonderen Vorkenntnisse oder Programmiererfahrung. Deshalb motiviere ich meine Schüler immer gern zur Teilnahme.“
Zwei Wochen im November tüftelten die Schüler allein oder in Zweierteams dann an den Aufgaben, die online zur Verfügung gestellt und in maximal 40 Minuten gelöst werden mussten. Alle Schüler bekamen eine Teilnahmeurkunde. Kendrick Dallmann, Robin Dullnig, Nick Harcken und Karl Essink aus dem Jahrgang 11 gelang in ihrer Altersgruppe einen hervorragender 2. Platz. Neben der Urkunde gab es dazu einen Holzkugelschreiber im Biberstyle.
Der Informatik-Biber ist Teil der internationalen Initiative "Bebras International Contest on Informatics and Computer Fluency". Bebras wurde 2004 in Litauen ins Leben gerufen und folgt einem ähnlichen Ansatz wie der Mathematik-Wettbewerb "Känguru".
Um noch näher an die IT-Praxis zu kommen, möchte die Christophorusschule zudem das Angebot an „Calliope mini“ Schülerexperimentierplatinen erweitern und bittet unter https://betterplace.org/p61190 um Mithilfe. Derzeit werden Spenden für den Klassensatz Calliope von der ING-Bank verdoppelt.


Mini Maker Faire

Nachdem wir in der Projektwoche mit Jahrgang 5 bereits weihnachtliche Plätzchenausstecher mit unserem 3D-Bildungsdrucker konstruiert haben und dabei unsere neuen it2school Materialien zum Einsatz brachten, nahm die AG Programmieren vom 10.-11. November auch an der Mini Maker Faire im phaeno mit einem 3D-Druck-Projekt teil.
Mit Publikumshilfe präsentierten wir ein kleines mathematisches Rätsel. Würfeln selbstgedruckte Würfel fair?
Wir druckten Würfel in verschiedenen Ausrichtungen aus und starteten im phaeno ein Statistikprojekt: Ist es für das faire Würfeln egal, welche Zahl beim Ausdrucken oben steht oder hat die Ausrichtung der Füllstruktur einen Einfluss auf das Ergebnis?
Nach zwei Tagen und mehreren Tausend Einzelwürfen steht jetzt noch ein wenig Auswertung an – wir sind gespannt...