Aus dem Schulleben

2017 Tage der Besinnung, Klasse 9G1

Da wir auf Grund der Vorbereitung unserer Jahrgangsfahrt nach Prag für den gesamten Jahrgang 9 die Projektwoche mit den Tagen der Besinnung zeitlich getauscht hatten, waren wir nun vom 07.-09.06. zum Oberthema „Soziale Arbeit“ unterwegs.
Am Mittwoch durfte die 9G1 im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien (Marienstift) zu Gast sein. Netterweise wurden wir zunächst zum Frühstück eingeladen, bevor die Schüler/innen in verschiedenen Gruppen mit den Bewohner(n)/innen gespielt, gebastelt oder sich sportlich betätigt haben. Eine Gruppe hat auch bei der Verschönerung der Terrasse mitgeholfen.
Ich hatte die Gelegenheit bei fast allen Gruppen eine Zeit lang dabei zu sein. Es war sehr schön mitzuerleben, wie die Schüler/innen auf die älteren Bewohner/innen eingegangen, mit ihnen gesprochen und auch gelacht bzw. sie unterstützt haben. Und auf der anderen Seite haben die Bewohner/innen es sichtlich genossen, dass unsere Schüler/innen für ein paar Stunden jugendliches Leben ins Haus gebracht haben.
Am Donnerstag haben wir uns dann mehr um die sozialen Aspekte innerhalb der Klasse gekümmert und hatten einen sehr gruppendynamischen Tag im Chancengarten, bei dem das obligatorische Grillen natürlich nicht fehlen durfte.
Den Abschluss bildete  der Besuch bei den Kreativumsaufführungen des Jahrgangs 10 am Freitag.
Nicole Kruse


Sportfestival in Koblenz 2017

Mit über 70 Teilnehmende kamen vom CJD Braunschweig die meisten Personen, um am CJD Sportfestival in Koblenz-Vallendar vom 17. bis zum 19. Mai teilzunehmen.
Untergebracht waren die insgesamt rund 1500 Teilnehmer aus CJD Standorten in ganz Deutschland in Zelten, die in 4 Zeltstädten auf dem Gelände des Berufsförderwerkes (BFW) Koblenz aufgebaut waren, teilweise von den Teilnehmenden noch aufgestellt werden mussten.
Das sportliche Angebot stand unter dem Motto "BEWEG DEIN LEBEN“. Es reichte von Turnieren wie Fußball oder Beachvolleyball über verschiedene Wettkämpfe (Schwimm- und Laufwettbewerbe, wie die Treppenlaufmeisterschaft - in die 9. Etage gegen die Stoppuhr!) zu Bewegungs- und Funspielen (Fußballdart, Rollstuhlrugby, Bumper-Ball) und sogar einem Gospelchor.
Hervorragend verpflegt wurden Teilnehmer und Betreuer durch die Mitarbeiter und die Auszubildenden des Berufsförderwerkes Koblenz.
Beim Fußball-Turnier erreichten zwei von drei gestarteten Mannschaften des CJD Braunschweig in ihren Altersklassen das Endspiel und trafen dort z.T. auf Bundesligaspieler aus den Leistungszentren des CJD. Beteiligt waren BraunschweigerInnen am Beachvolleyballturnier und am Basketballturnier und maßen sich mit Freude und Engagement mit den weiteren CJD Einrichtungen. Einen sportlichen Höhepunkt bildete der Schwimmwettkampf, hier konnten in allen Disziplinen und Altersgruppen die Schwimmerinnen und Schwimmer aus Braunschweig überzeugen. Mehrere erste Plätze konnten eingeschwommen werden, insbesondere die Staffeln überzeugten mit zwei ersten und einem zweiten Platz.
Musikalischer Höhepunkt war das Konzert am Abend des 18. Mai, das von dem während des Festivals gegründeten Gospelchor unterstützt wurde, an dem wiederum Braunschweiger singkräftig beteiligt waren.


Projekttag der 10G5 im DESY in Hamburg

Am Vormittag des 16.6.2017 haben wir im Zuge unserer Abschlussfahrt das physikalische Praktikum zum Thema Radioaktivität im DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) besucht. Zu Beginn haben wir eine Einführung in das Thema Radioaktivität im physikalischen Sinne bekommen, danach dann mit individuellen Versuchsreihen zu selbst ausgewählten Themen begonnen. Zur Auswahl gab es 5 verschiedene Themen, zu welchen wir eigene Versuche durchgeführt haben. Nachdem wir unsere Versuchsreihen beendet hatten, durften wir eine leckere Mahlzeit in der Unikantine genießen. Nach dieser kurzen Unterbrechung hatten wir die Gelegenheit, unsere Versuchsreihen vorzustellen und mithilfe der Mitarbeiter des DESY zu interpretieren. Zudem wurden wir genauer informiert was DESY für Forschung betreibt und was man hier schon alles entdeckt hat. Hiernach wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt, um eine Methode zur Visualisierung von den verschiedenen radioaktiven Strahlungen anzuschauen, eine Nebelkammer. Zum Ende hin durften wir dann noch ein Feedback geben was uns gut gefallen hat und was DESY gegebenenfalls noch verbessern kann.


Mit Alice und dem CJD ins Wunderland 2017

Nachdem wir und im letztem Jahr mit „Schnick Schnack Schnuck“ ins Tanztheater begeben haben, ging es dieses Jahr in die Oper. Am 2.6.17 besuchte der 6. Jahrgang „Alice im Wunderland“ von Johannes Harneit im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig.
Die Romanvorlage von Lewis Carroll begeistert seit rund 150 Jahren Kinder und Erwachsene gleichermaßen. So war dann auch die Erwartung an die Oper (in deutscher Sprache) recht hoch. Bereits vorab hatten die Schüler im Rahmen des Theater-Fiebers an einem Workshop zu dem Stück teilgenommen und waren so gut vorbereitet.
So begegneten auch wir an einem herrlichen Sommertag dem aufgeregten weißen Kaninchen mit seiner Uhr und folgten dann mit Alice in den Kaninchenbau. Nach einigem Schrumpfen und wieder Wachsen fanden wir uns in einer verrückten Welt wieder, in der sich nicht einmal die einfachsten Melodien wie »Hänschen klein« richtig singen lassen – und das, obwohl die Herzkönigin jeden köpfen lässt, der gegen die Regeln verstößt. Doch gemeinsam mit Spitzmaus, Märzhase und dem verrückten Hutmacher bahnt sich Alice ihren Weg durchs Wunderland. Dabei muss sie Prüfungen, die über Leben und Tod entscheiden, bestehen und vor allem eine Antwort auf die Frage finden: Wer bist du?
Reichlich verrückt, doch zum Glück waren die Schüler durch den Workshop vorbereitet.


CJD Braunschweig hackt in Hamburg 2017

Nachdem "Jugend hackt" im letzen Jahr den deutschen ENGAGEMENTPREIS (www.deutscher-engagementpreis.de) in der Kategorie "Demokratie stärken" erhalten hat, haben wir uns natürlich auch dieses Jahr wieder gerne beteiligt.
Vom 9.-11.6.2017 waren unsere Schüler Alexander Heise und Felix Kausche aus der AG Programmieren, sowie Max Spangenberg aus dem Leistungskurs Informatik als Teilnehmer in Hamburg mit von der Partie. In ihrem Projekt "News-Box" entwickelten sie in einem hackathon in Kooperation mit dem Projekt "Datenparty" den Prototyp einer Nachrichtenanzeige für die Wohnung. Wer den Livestream verpasst hat, kann die Abschlusspräsentation auf dem Mediaserver des Chaos Computer Club e.V anschauen. (https://media.ccc.de/v/jh17-3004-hamburg-news_box)
Auch der als Mentor teilnehmende Informatiklehrer Olaf Zelesnik ist erneut begeistert zu sehen, in wie kurzer Zeit viele kreative Ideen entwickelt werden. Tolle Leistung, weiter so!


Biologie Leistungskursprojekt „Unter die Haut“

Schüler vom Gymnasium Christophorusschule bekamen Einblicke in die Praxis der Medizin im Braunschweiger Klinikum.

Bei dem Projekt "Unter die Haut" hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse vom Gymnasium Christophorusschule im CJD Braunschweig, die Möglichkeit, an drei Terminen hinter die Kulissen des Braunschweiger Klinikums zu schauen. Einblicke gab es in die Kliniken für Gastroenterologie, Kardiologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie - alle am Standort Salzdahlumer Straße.
Die Gastroenterologie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der damit verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Die Diagnostik- und Therapiemethoden durch Ultraschall und Endoskopie wurden von Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen und Oberarzt Dr. Christopher Janson anschaulich erklärt und demonstriert. Mit dem Ultraschall konnten wir unsere Bauchorgane darstellen. Anhand von Bildbeispielen wurden der Ablauf der endoskopischen Untersuchung des Dickdarms (Coloskopie oder Darmspiegelung) vorgeführt und typische Untersuchungsbefunde gezeigt.
Unser zweiter Besuch führte uns in die Kardiologie. Hier erläuterte uns Oberarzt Daniel Frenk zunächst die Anatomie und Physiologie des Herzens am Modell und mögliche Folgeschäden und Erkrankungen des Herzens, die vor allem durch ungesunde Lebensweise hervorgerufen werden. Durch klinische Untersuchung und den Einsatz des Ultraschalls lassen sich diese Schäden diagnostizieren. Chefarzt Prof. Dr. Markus Heintzen erklärte und zeigte uns im Katheterlabor den Einsatz des Herzkatheters und präsentierte Aufnahmen vom Setzen eines Koronarstents bei Herzkranzgefäßverengung und das Einsetzen eines Schirmchens zum Schließen eines Herzscheidewanddefektes. Diese Eingriffe werden minimalinvasiv genannt und haben im Vergleich zu richtigen Operationen weniger Nebenwirkungen und Komplikationen. Bei größeren und komplizierteren Fällen arbeiten die Kardiologen in Kooperation mit den Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgen.
Beim letzten Besuch führte uns der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Chefarzt Prof. Dr. Dr. Guido Schuhmacher durch die Abteilung. Hier wurden zu Beginn die Werkzeuge für endoskopische - (sogenannte "Schlüsselloch"-) Operationen gezeigt, die durch wenige schlüssellochgroße Schnitte an die Operationsstelle im Körper geführt werden. Die Schlüssellochwerkzeuge werden nach einmaligem Gebrauch entsorgt und kosten jeweils um die 300€. Vorteil dieser schonenderen Operationstechnik sind kleinere Wunden bzw. Narben und weniger Verletzungen des umliegenden Gewebes. Anschließend ging es für uns durch die OP-Schleuse in den OP-Trakt, da er nur mit OP-Kleidung und nach Desinfektion der Hände betreten werden darf. In einem OP-Saal konnten wir wie richtige Operateure dann Skalpelle, Pinzetten, Nadeln und Scheren ausprobieren. Wir waren überrascht, wie scharf die Skalpelle sind. Anders als die Schlüssellochwerkzeuge sind diese Materialien Mehrwegbesteck und können mehrfach verwendet werden, allerdings erfordert das eine sehr aufwändige und ebenfalls nicht preiswerte Sterilisierung.
Die Einblicke waren für uns sehr interessant und lehrreich und werden bei dem einen oder anderen Teilnehmer sicherlich die Berufswahl beeinflussen.
Franz Christian Wetzel


Zweiter Platz im Erfinderwettbewerb für die 6G2

Schock in Entenhausen: Daniel Düsentrieb fällt nichts mehr ein! Dabei ist das Universalgenie für seine genialen Ideen bekannt. Schleunigst müssen jetzt neue Erfindungen her! Deshalb rief das Micky Maus-Magazin zum 60. Geburtstag des Helferleins Schüler der 1. bis 7. Klassen im ganzen deutschsprachigem Raum zum Tüfteln und Grübeln auf. Egal ob  geschrieben, gebastelt, gemalt oder geknetet: Dem Ingeniör ist ja bekanntlich nichts zu schwör, oder?
Gerne hat sich die Klasse 6G2 mit kreativen Erfindungen beteiligt. So entstanden zum Beispiel der Fashion Fahrstuhl, der während der Fahrt den Insassen einen neuen Look verpasst oder ein Etui, das sich der Bleistiftlänge anpasst.
Daniel Düsentrieb zeigte sich beeindruckt, was der 6G2 der Christophorusschule bundesweit den zweiten Platz einbrachte. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden, so dass wir gleich von dem Preisgeld einen Ausflug incl. Workshop ins phaeno Wissenschaftsmuseum nach Wolfsburg gebucht haben.
Wer sich ein Bild vom Erfindungsreichtum der 6. Klassenstufe machen möchte, ist herzlich zum Entdeckertag eingeladen, wo wir die Ergebnisse das nächste Mal präsentieren werden.