Aus dem Schulleben

CJD Braunschweig hackt in Hamburg 2017

Nachdem "Jugend hackt" im letzen Jahr den deutschen ENGAGEMENTPREIS (www.deutscher-engagementpreis.de) in der Kategorie "Demokratie stärken" erhalten hat, haben wir uns natürlich auch dieses Jahr wieder gerne beteiligt.
Vom 9.-11.6.2017 waren unsere Schüler Alexander Heise und Felix Kausche aus der AG Programmieren, sowie Max Spangenberg aus dem Leistungskurs Informatik als Teilnehmer in Hamburg mit von der Partie. In ihrem Projekt "News-Box" entwickelten sie in einem hackathon in Kooperation mit dem Projekt "Datenparty" den Prototyp einer Nachrichtenanzeige für die Wohnung. Wer den Livestream verpasst hat, kann die Abschlusspräsentation auf dem Mediaserver des Chaos Computer Club e.V anschauen. (https://media.ccc.de/v/jh17-3004-hamburg-news_box)
Auch der als Mentor teilnehmende Informatiklehrer Olaf Zelesnik ist erneut begeistert zu sehen, in wie kurzer Zeit viele kreative Ideen entwickelt werden. Tolle Leistung, weiter so!



Biologie Leistungskursprojekt „Unter die Haut“

Schüler vom Gymnasium Christophorusschule bekamen Einblicke in die Praxis der Medizin im Braunschweiger Klinikum.

Bei dem Projekt "Unter die Haut" hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse vom Gymnasium Christophorusschule im CJD Braunschweig, die Möglichkeit, an drei Terminen hinter die Kulissen des Braunschweiger Klinikums zu schauen. Einblicke gab es in die Kliniken für Gastroenterologie, Kardiologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie - alle am Standort Salzdahlumer Straße.
Die Gastroenterologie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der damit verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Die Diagnostik- und Therapiemethoden durch Ultraschall und Endoskopie wurden von Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen und Oberarzt Dr. Christopher Janson anschaulich erklärt und demonstriert. Mit dem Ultraschall konnten wir unsere Bauchorgane darstellen. Anhand von Bildbeispielen wurden der Ablauf der endoskopischen Untersuchung des Dickdarms (Coloskopie oder Darmspiegelung) vorgeführt und typische Untersuchungsbefunde gezeigt.
Unser zweiter Besuch führte uns in die Kardiologie. Hier erläuterte uns Oberarzt Daniel Frenk zunächst die Anatomie und Physiologie des Herzens am Modell und mögliche Folgeschäden und Erkrankungen des Herzens, die vor allem durch ungesunde Lebensweise hervorgerufen werden. Durch klinische Untersuchung und den Einsatz des Ultraschalls lassen sich diese Schäden diagnostizieren. Chefarzt Prof. Dr. Markus Heintzen erklärte und zeigte uns im Katheterlabor den Einsatz des Herzkatheters und präsentierte Aufnahmen vom Setzen eines Koronarstents bei Herzkranzgefäßverengung und das Einsetzen eines Schirmchens zum Schließen eines Herzscheidewanddefektes. Diese Eingriffe werden minimalinvasiv genannt und haben im Vergleich zu richtigen Operationen weniger Nebenwirkungen und Komplikationen. Bei größeren und komplizierteren Fällen arbeiten die Kardiologen in Kooperation mit den Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgen.
Beim letzten Besuch führte uns der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Chefarzt Prof. Dr. Dr. Guido Schuhmacher durch die Abteilung. Hier wurden zu Beginn die Werkzeuge für endoskopische - (sogenannte "Schlüsselloch"-) Operationen gezeigt, die durch wenige schlüssellochgroße Schnitte an die Operationsstelle im Körper geführt werden. Die Schlüssellochwerkzeuge werden nach einmaligem Gebrauch entsorgt und kosten jeweils um die 300€. Vorteil dieser schonenderen Operationstechnik sind kleinere Wunden bzw. Narben und weniger Verletzungen des umliegenden Gewebes. Anschließend ging es für uns durch die OP-Schleuse in den OP-Trakt, da er nur mit OP-Kleidung und nach Desinfektion der Hände betreten werden darf. In einem OP-Saal konnten wir wie richtige Operateure dann Skalpelle, Pinzetten, Nadeln und Scheren ausprobieren. Wir waren überrascht, wie scharf die Skalpelle sind. Anders als die Schlüssellochwerkzeuge sind diese Materialien Mehrwegbesteck und können mehrfach verwendet werden, allerdings erfordert das eine sehr aufwändige und ebenfalls nicht preiswerte Sterilisierung.
Die Einblicke waren für uns sehr interessant und lehrreich und werden bei dem einen oder anderen Teilnehmer sicherlich die Berufswahl beeinflussen.
Franz Christian Wetzel


Zweiter Platz im Erfinderwettbewerb für die 6G2

Schock in Entenhausen: Daniel Düsentrieb fällt nichts mehr ein! Dabei ist das Universalgenie für seine genialen Ideen bekannt. Schleunigst müssen jetzt neue Erfindungen her! Deshalb rief das Micky Maus-Magazin zum 60. Geburtstag des Helferleins Schüler der 1. bis 7. Klassen im ganzen deutschsprachigem Raum zum Tüfteln und Grübeln auf. Egal ob  geschrieben, gebastelt, gemalt oder geknetet: Dem Ingeniör ist ja bekanntlich nichts zu schwör, oder?
Gerne hat sich die Klasse 6G2 mit kreativen Erfindungen beteiligt. So entstanden zum Beispiel der Fashion Fahrstuhl, der während der Fahrt den Insassen einen neuen Look verpasst oder ein Etui, das sich der Bleistiftlänge anpasst.
Daniel Düsentrieb zeigte sich beeindruckt, was der 6G2 der Christophorusschule bundesweit den zweiten Platz einbrachte. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden, so dass wir gleich von dem Preisgeld einen Ausflug incl. Workshop ins phaeno Wissenschaftsmuseum nach Wolfsburg gebucht haben.
Wer sich ein Bild vom Erfindungsreichtum der 6. Klassenstufe machen möchte, ist herzlich zum Entdeckertag eingeladen, wo wir die Ergebnisse das nächste Mal präsentieren werden.


Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet in jedem Jahr für die Schülerinnen und Schüler aller 6. Klassen einen Vorlesewettbewerb.
Nachdem die besten Vorleser unserer drei 6. Klassen zunächst klassenintern ermittelt waren, fand am 01.12.16 der Schulentscheid statt. Zwei Mädchen und vier Jungen lasen einen vorbereiteten Wahltext und einen fremden Text vor und machten es der Jury nicht leicht. Den ersten Platz belegte Charlotte Boog aus der 6G2, auf die Plätze zwei und drei lasen sich Konstantin Kirchhof und Ben-Luca Laubach, beide aus der 6G1. Charlotte vertritt im Februar die Schule im Stadtentscheid.
Alle drei konnten ihre Fähigkeiten im Vorlesen auch im Vorlesewettbewerb der Hans-Georg-Karg-Grundschule einbringen, die am 07.12.16 ihren Schulsieger im Vorlesen ermittelte.­


Projekttag in der Dr. von Morgensternschule in Braunschweig

Um 8:45 haben wir uns mit Frau Dr. Noth vor dem Haupteingang der Schule getroffen.Dort hat uns Frau Meier empfangen und uns gleich eine Kurzpräsentation der Schule geliefert, da man auf dieser Schule vier verschiedene Ausbildungen machen kann und zwar zum BTA,CTA,PTA und Kosmetik. Nach der Einteilung in zwei Gruppen ging es dann auch schon gleich los...
Wir arbeiteten jeweils in einem Labor der Biologie bzw. der Chemie. Im Chemielabor führten wir viele verschiedene Nachweisproben durch, um durch diese Experimente herauszubekommen, um welchen Stoff es sich handelte. Dies war oft nicht ganz leicht, da viele Experimente eine kompliziertere Durchführung hatten. Neben unserer Arbeit konnten wir auch hautnahe die Arbeit der CTA's im Labor beobachten.
Nach einer kurzen Pause auf dem Campus der Schule, ging es dann auch gleich weiter in die Biologie. Dort waren schon für jeden einzelnen von uns hochmoderne Mikroskope aufgestellt. Wir durften unter der Aufsicht einer Biologin Präparate von Schließzellen auf der Blattunterseite mikroskopieren. Anschließend stellten wir selber Präparate von der Blattoberfläche der Geranie her, um verschiedene Haarstrukturen der Pflanze zu identifizieren!
Nachdem wir alle unsere Ergebnisse und Aufschriebe zwischen den Gruppen ausgetauscht hatten, endete auch schon der abwechslungsreiche Tag in der Dr. von Morgensternschule. Doch wer von den Mädchen Lust hatte, einen Einblick in die Kosmetik zu bekommen, durfte dies anschließend noch tun. Diese Chance haben sich nicht viele Mädchen entgehen lassen. Der Tag in der Dr. von Morgensternschule hat uns allen einen großen Einblick in die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in den Naturwissenschaften ermöglicht und war sehr spannend.


Jahrgangsübergreifende Harzwanderung 2016

Zum ersten Mal bestand die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 an einer dreitägigen Harzwanderung teilzunehmen. Angeboten wurde dies von Caro Rabe (Erlebnispädagogin am Internat) und Andreas Behnsen (Lehrer am Gymnasium), die von Paula Behnsen (Studentin) unterstützt wurden.
Es sollte gewandert und geklettert werden, wer letzteres wollte musste zweimal an unserer Kletterwand zum Training erscheinen um die erforderlichen Kletter- und Sicherungstechniken zu erlernen. Alle 21 Schülerinnen und Schüler, die sich angemeldet hatten, nahmen an diesem Training teil und waren somit qualifiziert für die angebotenen Aktivitäten auf der Harzwanderung vom 27.9. bis zum 29.9.2016.

Dienstag, 27.9.16: Treffpunkt war um 7:30 Uhr am Hauptbahnhof in Braunschweig. Um viertel nach neun wanderten wir vom Bahnhof Osterode los nach Altenau – Richtung Osten, wie die verantwortlichen Schüler feststellten und uns mit Hilfe eines Kompass dann auch richtig leiteten, bestätigt am Rande Osterodes durch einen Herren, der im Garten arbeitend bestätigte, dass wir bald auf dem „Nassen Weg“ sein werden. Dieser führte zunächst flach auf breiten Wegen, dann steil auf einem steinigen Stieg hinauf zum Hochmoor „Auf dem Acker“, dort kamen wir schön durchgeschwitzt gegen Mittag an und machten die erste große Rast an der „Hanskühnenburg“.

Auf dem Hochmoor verwöhnten uns die Aussichtspunkte „Seilerklippen“ und „Goldenkerklippe“, der Weg führte meist eben weiter Richtung Osten. Die Küchencrew eilte da schon voraus, um frühzeitig das Essen bereiten zu können. Paula Behnsen war mit dem Auto unterwegs, um Lebensmittel einzukaufen und die Unterkunft klar zu machen und erwartete uns schon in der Selbstversorgerhütte „Berghütte am Kunstberg“ in Altenau. Allmählich begann sich der Weg zu ziehen, eine Schülerin wurde mit dem Auto die letzten fünf Kilometer zum Ziel gefahren, der Rest der Gruppe ging die gesamte Strecke zu Fuß und erreichte nach knapp 30 Kilometern Fußweg glücklich die Berghütte. Zum Abendessen gab es hervorragend zubereitete Spaghetti Bolognese, Abwasch und Aufräumen wurden gemeinsam erledigt, in einer kurzen Besprechung die Leistungen des Tages gewürdigt und der kommende Tag besprochen. Die Nachtruhe stellte sich schnell ein.

Mittwoch, 28.9.16: Das Frühstück war für 7.00 Uhr angesetzt, um fünf vor Sieben war alles bereitet, die Brötchen waren angeliefert, Müsli, Möhren und Äpfel, Wurst und Käse und Brot für die Brotzeit standen bereit. Um halb neun starteten zwei Gruppen. Gruppe 1 – Klettern: Elf Schüler, Paula und Andreas Behnsen fuhren mit dem Bus nach Romkerhalle, um von dort eine knappe Stunde zur „Hexenküche“ aufzusteigen. Vorher wurde die erste Klippe des Tages bestiegen, die „Mooswand“ und der Blick ins Okertal genossen. An der Hexenküche konnten jeweils zwei Seilschaften klettern, sich gegenseitig sichern, am Felsen Bouldern oder zu den Kästeklippen gehen. Der Rückweg führte über den „Großen Treppenstein“ entlang an den „Studentenklippen“ auf den „Eschwegefelsen“ hinunter zur „Marienwand“ an der Oker, an dieser entlang ging es zurück nach Romkerhalle.

Gruppe 2 – Wandern: Caro Rabe machte sich mit zehn Schülern von der Berghütte aus direkt auf den Weg Richtung Okertalsperre. Zunächst entlang der Straße dann auf Forstwegen, konnten sie nicht weitergehen, da Waldarbeiten dies verhinderten. Es wurde entschieden Richtung Torfhaus auszuweichen, wiederum auf Forstwegen wurde dies auf halber Strecke durch Waldarbeiten verhindert. Der Rückweg führte über einen schönen Stieg zurück nach Altenau – 20 bis 25 km waren dann zurückgelegt.

Abendausklang: Gegen 17.00 Uhr trafen sich beide Gruppen wieder in der Berghütte, die Küchencrew kochte frisch zubereitete Hamburger mit Pommes – wieder ein Festmal. Nach einer kurzen Besprechung wurden Würfel-, Karten- und Brettspiele gespielt, die nähere Umgebung erkundet und geklönt. Ohne das Zutun der Betreuenden stellte sich um 22.00 Uhr Ruhe ein…

Donnerstag, 29.9.16: Wecken um 6.15 Uhr, Frühstück um 6.45 Uhr – Rührei mit Speck, dazu Brötchen und Aufstrich und Möhren und Äpfel und Müsli – hier ein Dank an die Küchencrew. Durch das frühe Aufstehen waren das Packen und Ausfegen früh geschafft. Ein Schüler wurde über Nach krank und musste zum Bahnhof nach Oker gefahren werden. Um 9.30 Uhr starteten die zwei Gruppen.
Gruppe 1 – Wandern: Paula Behnsen machte sich mit den elf Schülerinnen und Schülern die am Vortag geklettert waren auf den Weg zur Marienwand, dort war für 14.00 Uhr der Treffpunkt vereinbart. Das war eine ordentliche Wanderung – 20 km und einige Höhenmeter mussten bewältigt werden, auf Forstwegen und auf Stiegen hinab ins Okertal. Um kurz nach zwei traf die Gruppe dort ein und wartete auf die Kletterer.
Gruppe 2- Klettern: Caro Rabe und Andreas Behnsen gingen von Romkerhalle aus wieder zur „Hexenküche“ um dort das gleich Programm wie am Vortag mit der anderen Gruppe durchzuführen. Um kurz vor halb drei stieß sie an der Marienwand zu den Wanderern. Drei Schüler fuhren mit Caro Rabe zum Bahnhof Oker um dort das Gepäck abzuladen und zu bewachen.
Gesamte Gruppe: Knapp zwei Stunden betrug die Gehzeit von der Marienwand zum Bahnhof in Oker. Der Weg führte entlang der Oker und den dort angelegten Kanälen vorbei an der „Adlerklippe“. Als entschieden wurde, dass wir den nächsten Zug nicht mehr erreichen werden und noch eine Stunde Zeit haben, wurde die Gehgeschwindigkeit wieder gemütlicher, ein Eis konnte gekauft werden und der Bahnhof wurde in aller Ruhe erreicht, Gepäck und Schüler waren auch dort. Pünktlich fuhr der Zug zurück nach Braunschweig, dort trafen wir um kurz nach halb sieben ein.


AG Programmieren hackt den Norden

 Am vergangenen Wochenende hat Jugend hackt Nord zum zweiten Mal den Norden gehackt. Unter dem Motto „Daten, Räume, Köpfe öffnen“ sind über 70 Jugendliche im Betahaus in Hamburg Altona zusammengekommen. Gemeinsam haben sie an zwei Tagen fantastische Projekte entwickelt. Im Rahmen einer öffentlichen Präsentation haben die Teilnehmenden ihre Projekte vorgestellt. Zum ersten Mal dabei in diesem Jahr: Die AG Programmieren der Christophorusschule Braunschweig.
Eine Jury hat in fünf Kategorien die besten Projekte gewürdigt. So hat das Projekt  Worldation  den Preis in der Kategorie „Mit Code die Welt verbessern“ gewonnen. Die Idee des Teams ist es, das Spenden weltweit einfacher zu gestalten. Ein anderes Team hat SMIKE entwickelt. Ein Projekt, das beim Fahrradfahren den Rhythmus von Musik der Trittgeschwindigkeit anpasst. Die Jury hat dafür den Preis in der Kategorie „AHA-Moment“ vergeben. In der Kategorie „Offene Daten, Offene Räume, Offene Köpfe“ haben vier Teams gewonnen, die miteinander gearbeitet haben. Gemeinsam haben sie ein umfassendes Wecksystem geschaffen, dass die Weckzeit äußeren Bedingungen wie Wetter, Verkehr und Stundenausfall anpasst.
Auch wir waren beteiligt an den Preisträger-Teams in den Kategorien  „Offene Daten, Offene Räume, Offene Köpfe“ und ebenso am Team, das den Publikumspreis davontragen dürfte.
Alle entstandenen Projekte sind bei Hackdash veröffentlicht und können dort bestaunt werden:
https://hackdash.org/dashboards/jhnord2016
Mehr Artikel und Beiträge zu Jugend hackt 2016:
NDR Hamburg Journal  ab Minute 12:50
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hamburg-Journal,sendung520628.html
Alle Projektpräsentationen der Kids  auf YouTube
https://www.youtube.com/channel/UCZPArRo7O1Y07hK1L-JfvUw/videos
Digitale Teilhabe: Mit Code die Welt verbessern  auf Digital Mesh
www.digital-mesh.de/de/newsroom/artikel/digitale-teilhabe-mit-code-die-welt-verbessern.html


Jugend hackt erhält den deutschen "Engagementpreis"

Jugend hackt erhält den deutschen ENGAGEMENTPREIS (www.deutscher-engagementpreis.de) in der Kategorie "Demokratie stärken"!
Rita Süssmuth hat in einer fantastischen Laudatio begründet, warum Jugend hackt das auszeichnungswürdige Projekt in der Kategorie "Demokratie stärken" ist und uns den Deutschen Engagementpreis überreicht. Für den "Preis der Preise" sind rund 600 Wettbewerbe, die zivilgesellschaftliches Engagement fördern, vorschlagsberechtigt - jugend hackt hatte bereits letztes Jahr den medienpädagogischen "Dieter-Baacke-Preis" erhalten und wurde von dort weitergereicht.
twitter.com/jugendhackt/status/805805885377351680
Die AG Programmieren freut sich mit und fiebert dem nächsten Hackathon bei Jugend hackt Nord entgegen.


Gemeinsame Projektwoche 6G1 und G2

Am Mittwoch, den 18.5.16 sind wir am Vormittag mit Hilfe von Herrn Behnsen an der Kletterwand in der Sporthalle geklettert. Wir durften zu zweit klettern und Herr Behnsen hat uns beim ersten Mal gezeigt, wie man sich mit einem Achterknoten sichert. Danach durften wir es alleine versuchen. Wenn es uns nicht gelang, half er uns. Das Klettern hat den meisten Kindern echt gut gefallen.
Mit den Kindern, die gerade nicht beim Klettern waren, hat Herr Krüger ein Hockeyturnier veranstaltet. Dafür wurden wir in Gruppen eingeteilt.
Nachmittags haben wir mit unserer Klassenlehrerin Frau Schönefeld Kartons und Plakate gestaltet. Wir wollten an einem Recycling-Wettbewerb mitmachen. In diesem Projekt werden leere Patronen und Plastikhüllen von Stiften gesammelt, die dann eingeschickt werden. Dafür bekommt man Punkte und nimmt an einer Auslosung teil. Mit etwas Glück können wir eine Sitzgruppe aus Recyclingmaterial gewinnen.
Bericht von Nanna Philipp

Am Donnerstag, den 19.5.16 waren wir mit dem BUND unterwegs. Wir sind durch das ganze Naturschutzgebiet Riddagshausen gewandert und weiter Richtung Schöppenstedt. 7 Stunden Wandern war ganz schön anstrengend. Wir haben zwar ein paar Pausen gemacht, aber einigen taten danach schon die Füße weh. Herr Ispas vom BUND hat uns sehr viel über die dort lebenden Tiere erzählt. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und sollten Enten oder Gänse beobachten. Wir hätten sogar fast einen Waschbären gesehen. Der hatte aber Angst vor uns und hat sich in seinem Bau versteckt.
Bericht von Marie Hoffmann

Am Freitag, den 20.5.16 hatten wir ein Webinar (ein Seminar im Internet). Die Rechtsanwältin Gesa Stückmann hat uns viel über den Umgang mit den neuen Medien erzählt. Wir erfuhren viel über Cybermobbing. Unter anderem wissen wir jetzt, was es dafür an Strafen gibt. Außerdem gab sie uns einen Einblick in ihre Fallakten. Es war sehr interessant und lehrreich.
Für den Nachmittag standen dann Rollenspiele auf dem Programm. Schon in der Mittagspause übten wir in kleinen Gruppen zum Thema: (Cyber)mobbing, Gerichtsverfahren oder ähnliche Situationen. Danach führten wir die Stücke auf.  Es war ein sehr schöner Tag.
Bericht von Fynn Clemens


Straßenmusik des Kreativums-Jahrgang 10

Das Instrumental-Kreativum 10 ist am 19.05.16 in die Innenstadt gefahren, um dort Straßenmusik zu machen. 4 Musikgruppen haben sich Nähe Ringerbrunnen, Peek&Cloppenburg, Burgpassage und Kohlmarkt positioniert. Trotz Unerfahrenheit mit dem Thema Straßenmusik, war es ein tolles Erlebnis, welches alle weiterempfehlen würden!
Autor: Ilka Schibilak


CJD Winterfestspiele 2016 in Berchtesgaden

Dieses Jahr haben wieder die CJD-Winterspiele stattgefunden. Unser CJD-Gymnasium hat mit sieben Schülern aus der 9g5 und 2 Lehrkräften teilgenommen. Wir fuhren am Donnerstag den 18.02.  gegen halb acht los und kamen gegen 17 Uhr  in Berchtesgaden  in unserer Unterkunft an. Direkt am Abend war auch schon der Einzug ins Alpenstadion. Ein CJD-Mitarbeiter hat sich direkt unserem Schild angenommen und es bei dem Versuch, es in den Boden zu stecken kaputtgemacht. Der Schaden war aber schnell behoben, sodass wir nach dem ´Erlebnissport Bob´ in der Realschule essen gehen konnten. Am nächsten Vormittag waren dann die Ski- und Snowboardwettkämpfe, die wir mit einem Medaillenregen absolvierten, denn wir bekamen 5 Medaillen bei 7 Teilnehmern. Am Nachmittag entspannten wir uns in der Watzmann-Therme.  Am Samstag hieß es früh aufstehen, da wir in einem von Deutschlands beiden Eiskanälen zum  Rodeln angemeldet waren. Eine Woche vor dem Weltcup im Bobfahren auf dieser Strecke. Dort sahnten wir dann nochmal drei Medaillen ab, wobei Herr Behnsen diesmal auch eine Goldmedaille bekam. Letzten Endes  hatten wir dann 4 Goldmedaillen, 2 Silbermedaillen und 2 Bronzemedaillen gewonnen. Der Fairnesspreis ging an einen Schüler aus der CJD-Einrichtung in Strasbourg, weil er aus eigenem Antrieb jemandem, der auf der Strecke geblieben war, Mut zusprach und diesen motivierte weiter zu machen.  Am Ende gab es dann noch eine interessante Lasershow als Abschluss der Winterspiele. Am 21.02., hieß es dann Abfahrt um 7:30.
Hier geht es zum Trailer "Winterspiele"


Spezialkurs des Jahrgangs 5

Am heutigen Donnerstag (11.2.16) hat der Spezialkurs des Jahrgangs 5 zum ersten Mal die Ergebnisse des letzten Halbjahres präsentiert. Im Kammertheater lauschte der Jahrgang 5 Vorträgen zu den unterschiedlichsten Themen: von "Cheerleading" und "Vulkanen" über "Unser Sonnensystem" und "Fliegerei " bis hin zu "Robotern" und "Mineralien" - um nur ein paar Themen zu nennen. Damit geht die erste Runde zu Ende und wir freuen uns, nach den Förderplänen in ein neues Thema einzusteigen."
Verfasser: Olaf  Zelesnik


Seminarfachwoche Elektromobilität

„Endlich mal ein naturwissenschaftliches Seminarfach!“, war wohl der erste Gedanke aller, die das Seminarfach Elektromobilität wählten. Und Physik und Chemie bildeten tatsächlich den Schwerpunkt der Woche.
Am Montag bereiteten wir in Kleingruppen Vorträge vor, die am Dienstagvormittag präsentiert wurden. Zu den Themen zählten unter anderem der Vergleich von Elektromotor und Verbrennungsmotor, die Funktionsweise von Batterien und Akkumulatoren oder erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Anschließend machten wir uns in der Stadt auf die Suche nach Elektromobilität im Alltag und stellten fest, dass es Projekte der Braunschweiger Verkehrs-AG oder von BS-Energy gibt. So fahren inzwischen unter dem Projektnamen Emil vier Elektrobusse, die durch Induktivität geladen werden. Vor dem Schloss entdeckten wir zudem eine Elektro-Tanksäule. Diese Ansätze müssen aber noch weiter ausgearbeitet werden, um eine echte Alternative darzustellen. Für diejenigen, die sich für das Thema interessieren, könnte sich ein Besuch im Haus der Wissenschaft an der TU lohnen.
In der zweiten Wochenhälfte stand die Beschäftigung mit Akkumulatoren im Vordergrund. Am Mittwoch bauten wir mehrere Lithium-Ionen-Akkus und untersuchten verschiedene Eigenschaften. Wir stellten fest, dass die kleinen Akkus eine verhältnismäßig hohe Spannung erzeugen, aber nur eine Effektivität von maximal 50% hat und diese nach mehrmaligem Aufladen nachlässt.
Die Exkursion zur TU am Donnerstag begann mit einem Vortrag zum Stand der Forschung bei Batterien und Akkumulatoren. Anschließend führten wir im Agnes-Pockels-Schülerlabor eine Elektrolyse von Zinkbromid durch und arbeiteten mit einer Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle und einer Direkt-Methanol-Brennstoffzelle. Angesichts der strengen Sicherheitsbestimmungen im Labor fühlten wir uns sehr „professionell“. Nach der Mittagspause bekamen wir dann eine Führung im Institut für Energie- und Systemverfahrenstechnik. Dort werden die Lithium-Ionen-Akkus weiter entwickelt und es wird versucht, die Effektivität und Lebensdauer der Akkus steigern.
Am Freitag galt es dann in Gruppen einen möglichst effektiven Lithium-Ionen-Akku zu bauen, mit dem wir ein kleines Auto betreiben konnten. Wichtig war aber, sich an die Anleitung zu halten und nicht zu viel auszuprobieren, sonst hatte das schnell mal einen Kurzschluss zur Folge.
Insgesamt war die Woche gut organisiert und abwechslungsreich geplant, sodass wir viel Spaß hatten.
Verfasser: Christina Behrens, Thilo Schlinker, Felix Soest