Fahrten und Exkursionen in der Sekundarstufe I

Kennenlernfahrten

Die 5. und 7. Klassen fahren jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres für eineinhalb Tage auf eine Kennenlernfahrt. Die neu zusammengesetzten Schülerinnen und Schüler einer Klasse sollen sich auf der Fahrt besser kennenlernen und zu einem Team zusammenwachsen. Ganz nebenbei findet die Einübung der Klassenregeln statt.

Kennenlernfahrt der Klassen 5G1 und 5G2 2016

Am 18.08.2016 trafen wir, die SchülerInnen und KlassenlehrerInnen der 5G1 und 5G2, uns am ZOB. Wir waren alle aufgeregt auf dieser Kennenlernfahrt. Irgendwann gingen dann auch die Türen auf und die Fahrt ging los. Nach 50 Minuten sind wir angekommen. Dann haben wir das Gelände der Jugendherberge erkundet. Wir haben den Brocken gesehen. Danach wurden die Zimmer aufgeteilt. Die Zimmer waren ganz OK. Nach einiger Zeit haben die KlassenlehrerInnen zum Essen gerufen. Es gab Bouletten mit Kartoffelbrei. Man konnte sich auch Salat holen. Vor dem Essen  haben wir noch von den LehrerInnen erfahren, dass es eine Rallye geben wird, wofür wir uns nach dem Essen vorbereiten sollten. Nach einiger Zeit, uns wurde langsam langweilig, haben wir uns dann auch zur Rallye getroffen. Wir haben uns in Gruppen eingeteilt. Die Rallye war wirklich spannend und lang, weshalb wir froh waren, bald doch wieder an der Herberge zu sein, weil wir alle auf Toilette mussten. Anschließend konnten wir uns auch von dem Ausflug ausruhen, aber sind auch bald wieder raus zum Spielen gegangen. Später gab es auch noch Abendbrot. Es gab Brot, Käse und Wurst. Nach dem Essen haben wir nicht mehr so viel getobt, weil wir doch erschöpft vom Tag waren. Gegen 20 oder 21 Uhr sind wir auf unsere Zimmer gegangen, haben uns bettfertig gemacht und noch ein bisschen gequatscht oder Quatsch gemacht. Gegen 22:30 Uhr sind dann die letzten von uns auch eingeschlafen. Am nächsten Morgen haben wir uns dann für den Tag fertig gemacht, Zähne putzen und die anderen üblichen Sachen. Dann sind wir zum Essen gegangen. Nach dem Frühstück gab es noch eine Spieleolympiade, bei der es viele verschiedene Spiele gab, z.B. Rucki-Zucki, Besenweitwurf und vieles mehr. Irgendwann war die Olympiade zu Ende und es gab eine Siegerehrung. Zum Schluss gab es noch ein Foto von uns allen, also ein Gruppenfoto. Schließlich ging es wieder zurück mit dem Bus, der uns nach Braunschweig fuhr. Es war wirklich eine schöne Fahrt.


Reminiszenzen zur Kennenlernfahrt der Klasse 7S 2015

„Wir waren in Wernigerode auf Kennenlernfahrt…es hat Spaß gemacht, da wir das Schloss besucht haben. Die Klassenfahrt hat unsere Gemeinschaft sehr gestärkt. Wir haben TEAMWORK geleistet.“ (Lisa Carlotta)
„Wir waren auf unserer Kennenlernfahrt in Wernigerode in einer Jugendherberge mit sehr schönen Zimmern. Wir sind gemeinsam zum Schloss gewandert und haben Teamwork geleistet.“ (Franka)
„Die Kennenlernfahrt nach Wernigerode war insgesamt sehr gelungen und bot uns viele Möglichkeiten, uns aus vielen Perspektiven kennenzulernen. Auch das Frühstück und das Abendessen in der Jugendherberge war ausgesprochen lecker.“ (Maurice)
„Wir waren auf einem schönen Schloss, in dem DAS KLEINE GESPENST gedreht wurde.“ (Constantin)
„Was mir total gut gefallen hat ist, dass wir abends bis um Viertel nach Zehn gequatscht haben.“ (Amelie)
„Ich fand die Kennenlernfahrt toll, weil wir viel zusammen gemacht haben und ich fand auch die Jugendherberge sehr gut. Aber auch wenn das Hinlaufen anstrengend war, hatte man doch einen tollen Ausblick vom Schloss.“ (Emilia Charlott)
„Auf unserer Kennenernfahrt in Wernigerode haben wir gelernt, für andere da zu sein und sich auszutauschen.“ (Thea)
„Das Schloss hat einen schönen  Ausblick, für den sich die 3 km Laufen lohnen.“ (Lia Josephin)
„An einem 17.09.15 fuhren wir, die Klasse 7S, nach Wernigerode und haben ein Schloss besucht, haben geredet und hatten sehr viel gemeinsamen Spaß.“ (Lena)
„Die Kennenlernfahrt war cool. Wir haben Nester für Eier gebaut und geguckt, ob diese einen Fall aushalten.“ (Daniel)
„Vom Schloss Wernigerode hat man einen wundervollen Ausblick, aber der Zustand der Zimmer hat das wieder zunichte gemacht.“ (Anna)
„In der Jugendherberge Wernigerode waren die Zimmer sehr gut.“ (Oscar)
„Die Kennenlernfahrt war toll und vom Wernigeroder Schloss hatte man einen super Ausblick.“ (Anne)
„Wir waren auf Kennenlernfahrt in Wernigerode. Sie war eigentlich gut. Wir haben Spiele gemacht und Teamwork geübt, um uns kennenzulernen.“ (Henriette)


Klassenfahrten

In der 6. und 8. Klasse fahren die Schülerinnen und Schüler auf Klassenfahrt. In dieser Woche sollen sie nicht nur Selbständigkeit erlernen und Unabhängigkeit von den Eltern kennenlernen, sondern auch als Gruppe eng zusammenwachsen, was durch verschiedene Aktionen ermöglicht wird, die Teamarbeit erfordern. Die Schülerinnen und Schüler sollen auch lernen, Verantwortung für sich und seine Mitschüler zu übernehmen.

Klassenfahrt der 6g1 und 6g2 nach Bad Fallingbostel, 2016

Klassenfahrt der Klasse 8S, 2016

Die Klassenfahrt der 8s ging nach Wismar. Nach etwa 4 Stunden Zugfahrt erreichten wir die Jugendherberge. Die Ausstattung der Jugendherberge war in Ordnung, das Essen war lecker und abwechslungsreich. Die Hafenrundfahrt hat viel Spaß gemacht, besonders gut gefallen hat uns das Bogenschießen und der spontane Besuch im Tierpark. Viele Schüler fanden die Gemälde und die Spielzeugsammlung im Rostocker Kulturhistorischen Museum besonders interessant. Natürlich haben wir auch unsere freie Zeit bei einem Stadtbummel in Rostock und Wismar genossen. Eine Geocachingtour fand nicht so viel Anklang. Am letzten Abend lernten wir einiges über die bewegte Geschichte der Stadt Wismar bei einer Nachtwächterführung.


Gemeinsame Klassenfahrt der Klassen 8G3 und 8G2, 2016

Nun, bevor ich davon erzähle erst ein wenig Geografie: Amrum ist eine Nordfriesische Insel im Wattenmeer und liegt im Bundesland Schleswig-Holstein. Am 15.8.16 waren die meisten von uns, sprich die 8g2 und die 8g3, um ca. 6 Uhr aufgestanden, um den Bus zu bekommen. Abfahrt war 7.30 Uhr und dann ging es ca. 6 Stunden im Bus in Richtung Dagebüll. Dort angekommen waren die meisten froh darüber, dass die Busfahrt endlich vorüber war. Und schon legte die Fähre an und wir konnten einsteigen. Die Fähre fuhr schön gemächlich die Fahrwasserrinne entlang und alle atmeten die frische Seeluft ein, außer diejenigen, die in die Kabine gingen. Als wir dann auf Amrum andockten freuten sich alle auf eine tolle und erholsame Klassenfahrt. Dann gingen wir hoch zur Jugendherberge, und was wir da vorfanden war ein wenig enttäuschend. Doch was uns vermutlich gerettet hat waren die Einkaufsläden auf Amrum. Denn die Betten waren steinhart und das Essen war nicht lecker.
Auf Amrum war grandioses Wetter. Wir waren auf Seehundetour, minigolfen, schwimmen und Oldtimerfahrrad fahren und zuallerletzt auf Nachtwanderung. Wir alle haben viele Fotos gemacht und für alle war etwas dabei. Als wir dann Freitagmorgen aus dem Bett geschmissen wurden herrschte in so manchem Zimmer ein wenig Chaos, den man dann letztendlich bannte und die Jugendherberge in dem Zustand verließ wie man sie vorgefunden hatte. Die Überfahrt mit der Fähre verlief ruhig und diszipliniert, womit wir den Lehrern wohl einen großen  Gefallen getan haben. Zurück in Dagebüll hieß das Kommando "zusammen in den Bus".
6 Stunden hin und zurück war eine Herausforderung, doch auch die meisterten wir, und in Braunschweig hieß es dann Umarmung und „Schmatz“.
Autor Jonathan Platzek


Jahrgangsfahrt und Abschlussfahrt

Die Jahrgangsfahrt in der 9. Klasse ermöglicht den Schülerinnen und Schülern ebenfalls in der Gemeinschaft des Jahrgangs zusammenzuwachsen. Auch klassenübergreifende Freundeskreise bilden sich aus, was vor allem für die Oberstufe wichtig ist und zu einer guten Vorbereitung der Organisation der Abikomitees verhilft. Diese Jahrgangsfahrt ging die letzten Jahre traditionsgemäß nach England und war somit zusätzlich mit einem sprachlichen Aspekt gekoppelt.

Am Ende der 10. Klasse findet eine zweitägige Abschlussfahrt zu einem Ziel, das die Klassengemeinschaft gemeinsam festlegt. Der absolute Favorit in den letzten Jahren war Hamburg gefolgt von Berlin.

Jahrgangsfahrt 2016 nach Prag

 
 
 
 
 

Nach einer Fahrtzeit von nur sechs Stunden sind wir, 44 Schülerinnen und Schüler und vier Lehrkräfte, an unserem Hotel angekommen, und gleich zu Beginn eine schockierende Nachricht - es gibt keine Zimmerreservierung für die Gäste vom CJD. Nach Wartezeit und Verhandlungen fand der Hotelier doch noch die Reservierung und wir konnten dann zügig unsere Zimmer belegen. Der Nachmittag stand für die Erkundung der Stadt in kleinen Gruppen und auf eigene Faust zur Verfügung.

Am Dienstag stand eine Sightseeing Tour auf dem Programm. Prag wurde von Juden, Deutschen und Tschechen geprägt. Die erste Station war der berühmte Wenzelsplatz, danach standen wir vor einem Bäcker der typisch tschechisches Gebäck verkaufte, Hefegebäck, das man auch mit Eiscreme gefüllt bekommen konnte. Eine weitere landestypische Speise ist der Schweinebraten mit Knödel und Rotkohl, und dazu wird viel Bier getrunken.
An der 1500 Meter lange und 10 Meter breite Karls Brücke angekommen, machten wir um 12 Uhr eine Pause, um uns auch die andere Uferseite der Maldau anzuschauen. Um 14:15 Uhr ging das Programm mit einer Schiffsfahrt über die Moldau weiter. Am späten Nachmittag ging es dann nochmal zum Abendessen in die Stadt. Auf dem Weg zu einem Restaurant machten wir bei einem Projekt zur Unterstützung für das Altersheim mit, indem wir einen Backstein bezahlten und den kreativ bemalen konnten. Nach dem Abendessen ging es wieder ins Hotel zur routinemäßigen Besprechung für den nächsten Tag.
Verfasser: Wiebke Hansmann, Mirona Krebs

Am Mittwoch sind einige von uns sehr früh aufgestanden, um die leere Karlsbrücke im Sonnenaufgang zu genießen. Dafür trafen wir uns um 4:15 Uhr in der Lobby unseres Hotels. Mit einem kleinen Umweg zum Tanzenden Haus befanden wir uns pünktlich um 5 Uhr morgens auf der Karlsbrücke. Der Sonnenaufgang war unglaublich. Auf der Brücke bestaunten neben uns noch einige Fotografen und japanische Hochzeitspaare die Aussicht.
Nach dem Frühstück machten wir uns mit dem Reisebus auf den Weg zum ehemaligem KZ Theresienstadt, wo wir mit unserer Reisebegleiterin zunächst ein Museum über das Leben der Häftlinge im KZ besichtigten. Wir sahen u.A. ein Zimmer der Juden, die dem Lagerrat angehörten, den einzigen, die zusammen mit ihren Familien leben konnten. Trotzdem wirkten die Zimmer sehr eng. Danach sahen wir den Teil des Museums, in dem Kunstwerke von Lagerhäftlingen ausgestellt waren. Davon gab es in Theresienstadt sehr viele, da es ein sogenanntes „Vorzeigelager“ war, mit dem Skeptikern und Besuchern gezeigt werden sollte, dass das Leben im KZ nichts Schlimmes war. Deshalb waren viele jüdische Berühmtheiten im KZ eingesperrt. Als nächstes nahmen wir an einer Führung durch die „Kleine Festung“, einen anderen Teil der ehemaligen, von Joseph II. erbauten, Festung Theresienstadt, teil. Wir sahen viel vom Lager und erfuhren auch einiges von der Geschichte des KZ. Wir wurden in Zellen von einzelnen und auch mehreren Häftlingen geführt, außerdem zeigte man uns den Hinrichtungsplatz. Wir konnten ebenfalls ein Tunnelsystem, das sich über die gesamte Festung erstreckt, und weitere Teile von Theresienstadt besuchen. Nach der Mittagspause schauten wir uns ein weiteres Museum an, welches sich mit der Geschichte  des Lagers befasste und über eine junge Künstlerin in Theresienstadt erzählte.
Verfasser: Schüler der 9G5

Am vierten Tag unserer Jahrgangsfahrt konnten wir zwischen drei verschiedenen Vormittagsprogrammen wählen. Kanu fahren, Hochseilgarten und Rafting, letzteres haben wir gewählt.

Nach einer kurzen Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, konnten wir einen ersten Blick auf den Wildwasserkanal Troja auf der Moldau erhaschen. Trotz unserer Ungeduld durften wir erst nach einer sorgfältigen Einführung die Boote betreten. Die erste Abfahrt war atemberaubend und ließ uns mit viel Adrenalin im Blut am Ufer zurück. Kaum einer konnte die zweite Abfahrt abwarten. Um die Boote zu vergleichen, forderten uns die Guides zu einem kleinen Wettrennen auf. Nun näherten  wir uns dem Höhepunkt des Ausfluges: Da bisher noch niemand aus dem Boot gefallen war, sollten wir dieses Szenario nachspielen. Einer nach dem anderen musste sich in die Fluten stürzen. Nach diesem Adrenalinkick und einer heißen Dusche konnten wir unseren Hunger im Restaurant der Wildwasseranlage mit sehr gutem Essen stillen.
Verfasser: Sven Ole Hermansen, Julian

Wir fuhren mit dem Bus ungefähr 1½ Stunden zur Kanustation. Nach einer Einführung stiegen wir alle zu zweit in ein Kanu und fuhren ungefähr 4,5 Kilometer zur blauen Brücke. Für mich war das sehr schön, da man beim Kanufahren so eine schöne Aussicht genießen konnte. Als wir bei der blauen Brücke ankamen, haben wir noch auf alle gewartet und sind anschließend essen gegangen. Nach dem Essen sind wir noch mal die Hälfte der Strecke, die wir zurückgelegt hatten, Kanu gefahren.
Verfasser: Kariem Mahjoub

Nach einer aufregenden U-Bahnfahrt und Ankunft im Kletterpark fand ein Einführungsgespräch statt. Dann haben wir ein Spiel gespielt. Jeder Mitspieler sollte sich ein Stück Stoff locker hinten an die Hose binden, sodass es leicht wegzuziehen ist. Wir sollten den Mitschülern die Tücher wegnehmen und dabei aufpassen, dass uns das eigene Tuch nicht entrissen wird. Danach haben wir ein bisschen im Kinderkletterpark geübt. Anschließend hat ein Mann uns erklärt, wie wir die Sicherheitsausrüstungen richtig anlegen sollten. Später sind wir im Freigelände richtig geklettert, also auf ca. 10 Meter hohe, künstliche Bäume, und da oben konnten wir über verschiedene Brücken aus Seilen gehen. Der Kletterer hatte sich an einem Seil festgebunden, zwei weitere Mitschüler mussten ihn sichern und die Länge des Seiles regulieren. Wir sind auch in Gruppen geklettert, wobei man sich gegenseitig helfen musste. Das war besonders schwierig, da man sich nicht festhalten konnte.
Verfasser: Daniel Matthies

Jahrgangsfahrt 2016 nach Kopenhagen

Nach einer Fahrtzeit von ca. neun Stunden (inklusive der Zeit auf der Fähre) kamen 28 Schülerinnen und Schüler mit Ihren drei betreuenden Lehrkräften dort am Montagnachmittag an.
Am folgenden Tag haben wir uns von einer Reiseleiterin während einer zweistündigen Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kopenhagens zeigen lassen: Wir haben die Wachablösung am Amalienborg im Starkregen erlebt und sahen die Kleine Meerjungfrau ohne Touristen wegen des Gewitters. Doch am Nachmittag schien wieder die Sonne und wir konnten auf eigene Faust die Innenstadt erkunden, bevor wir uns im Hard Rock Café trafen, in dem wir dann gemeinsam zu Abend aßen.
Den Mittwoch verbrachten wir dann den ganzen Tag im Tivoli – einem Freizeitpark mitten in der Stadt. Tags darauf hatten wir vormittags eine Führung durch Christiansborg und trafen uns nachmittags wieder zu einer Bootsfahrt. Dort sahen wir viele uns schon bekannte Sehenswürdigkeiten noch einmal vom Wasser aus. Anschließend hatten wir noch einmal drei Stunden Freizeit in der Stadt.
Und schon war es Freitag und wir machten uns auf die Heimreise. Wir hatten eine sehr schöne gemeinsame Zeit, hatten bis auf den ersten Vormittag nur Sonnenschein und Wärme und haben viel von Kopenhagen gesehen.

Jahrgangsfahrt 2016 nach England

ZOB  Braunschweig 5.15 Uhr: Oh Schreck – wo ist der Ausweis und wo bleibt Felix?
Ab Hannover – Garbsen sind wir dann vollzählig!!! 36 Christophorusschülerinnen und Schüler, 2 Lehrerinnen und ein Lehrer. Eine lange Fahrt (16 Std) mit Regen, Sturm und starkem Wellengang konnte die gute Stimmung nicht trüben. In Eastbourne wurden wir todmüde von Gasteltern abgeholt.
Am nächsten Morgen lernten wir Eastbourne bei patchy rain mit einer Rally kennen. Nachmittags  kämpften wir  gegen Sturmböen am Beachy Head.
Seit dem Besuch im Royal Pavillion in Brighton wissen wir, dass Georg IV. ein Faible für indische und chinesische Architektur und Kunst hatte. Die Ratte und die Schweinehälften in der königlichen Küche waren bemerkenswert.
Shopping in den Laines  reichte uns nicht, und so verspielten wir den restlichen Penny auf dem Pier in Brighton.
Der 3. Tag : endlich London!! London ist eine Stadt voller Kontraste, in der man viel Zeit verbringen kann, ohne es zu merken. London ist einfach Liebe, einzigartig und unglaublich inspirierend. London, Shakespeare and the Globe for ever: „You bite your thumb at us?“ „ What are you for?“.
Wo ist der Riesen Fisch mit den großen Zähnen im Stour? Studenten aus Canterbury paddeln uns auf dem Fluss und verdienen sich mit Geschichten um Marlowe, Blackfriars, Greyfriars und einer abgebrannten Mühle Geld. Die Stadt mit ihrer Kathedrale und mittelalterlichen Häusern ist beeindruckend.


Abschlussfahrt der Klasse 10G3 nach Hamburg

Die Klasse 10G3 war vom 16.7. bis 17.7.15 mit ihren beiden Klassenlehrerinnen Frau Meyer und Frau Müller auf Abschlussfahrt in Hamburg.
Mit den günstigen Niedersachsentickets starteten wir um 9 Uhr unsere Reise mit der Bahn. Nachdem wir in Hamburg am Hauptbahnhof angekommen waren und das Gepäck in unser Hotel in der Nähe des Bahnhofs deponiert hatten, sind wir gemeinsam zum Italiener gegangen. Danach sind wir mit der Hafenfähre zum Elbstrand gefahren und hatten viel Freude beim Spielen und Relaxen. Ab 17:30 Uhr haben wir dann in kleinen Gruppen die Stadt erkundet.
Am nächsten Tag haben wir das Hamburger JumpHouse, ein Trampolinpark, besucht. Nach einem Aufwärmtraining und der Sicherheitseinweisung konnten wir uns auf diversen Trampolinen austoben. Hier trafen wir auch die Klasse 10G1, mit der wir dann, leider viel zu früh, nachmittags wieder nach Braunschweig fuhren.

Verfasser: Josefine Lau, Teresa Keim, Anupama Müller


Exkursionen in der Sekundarstufe II

Seminarfachwoche in Marburg

Jeweils im November des 12. Schuljahres fährt der gesamte Jahrgang im Rahmen der Seminarfachwoche für vier Tage nach Marburg, um an der berühmten Philippsuniversität ein Schnupperstudium zu absolvieren. Die Schüler nehmen an möglichst vielen unterschiedlichen Lehrveranstaltungen teil, um weitere Ideen für ihre Studien- und Berufsplanungen zu bekommen. Natürlich wird auch das abendliche Studentenleben erkundet, und weitere Informationsangebote, beispielsweise  über Fördermöglichkeiten und Auswahlverfahren der Stiftungen für ein Stipendium, runden das Programm ab.

Ganztägige Exkursion zum Schülerlabor BioS

Die moderne Laborausstattung des BioS und die Nähe zur aktiven Forschung auf dem Campus des HZI (Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung) ermöglichen ein eigenes molekularbiologisches Experimentieren in authentischer Umgebung/Atmosphäre. Der im niedersächsischen Kerncurriculum geforderte Kompetenzerwerb wird im Schülerlabor durch das wissenschaftspropädeutische Konzept von BioS unterstützt, so dass die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in biologische Arbeitsweisen und in die Umsetzung naturwissenschaftlicher Denkansätze erhalten.

Das Schülerlabor BioS bildet so eine Brücke zwischen Unterricht und Forschung und leistet eine wertvolle Ergänzung zur geforderten modernen Wissenschaftsorientierung in den niedersächsischen Schulen, mit zusätzlichen Perspektiven für mögliche Berufsfelder.

Freilandexkursionen

Besonders in den Naturwissenschaften ist es wichtig, einen praktischen Bezug zu dem Unterrichtsstoff herzustellen, was in Form von Exkursionen durchgeführt wird. Im Fach Biologie werden einmal im Jahr eintägige Freilandexkursionen zu den Themen entsprechenden Orten wie dem Wald, See oder Fluss gemacht, wo Proben genommen werden oder auch weiterführende Themen behandelt werden, die einen verständlicheren und detaillierteren Einblick in das Gelernte geben.

Berlinfahrt 2015

„Wirtschaftlicher Kommunismus“ zur Guten Nacht

Wir geben zu, es gibt Schöneres als ein graues, regnerisches Berlin im Winter, aber trotzdem sind wir uns einig, dass wir ein wundervolles und natürlich intellektuell ansprechendes Wochenende mit unserem Deutschexzellenzkurs verbracht haben.

Da wir ja unter dem Thema „Literatur in der DDR“ reisten, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, uns in einem DDR-Design-Hostel einzuquartieren.

Hier nächtigten wir also inmitten von schrecklichen Oma-Lampen mit Fransen, schrillen 70er-Jahre-Tapeten und Honeckerölgemälden an den Wänden. Auf dem Nachttisch durften Klassiker wie  „Wie der Stahl gehärtet wurde“ oder „Wirtschaftlicher Kommunismus“ auch nicht fehlen.

An unserem ersten Tag irrten wir erst einmal durch die Berliner Innenstadt auf der Suche nach der Wohnung, in der einst Bertholdt Brecht mit seiner Frau Helene Weigel lebte, arbeitete und schließlich verstarb.

Nachdem wir uns dann jeden Winkel angeschaut hatten, verkrochen wir uns vor dem Sturm, der draußen wütete, in ein Café und diskutierten bei heißen Schokoladen, Themen wie Brechts „Guten Menschen von Sezuan“, Birgit Vanderbekes „Muschelessen“ oder was wir generell vom Sozialismus und Gott und der Welt zu halten hätten. Hierbei hatten wir so viel zu bereden, dass wir die Diskussion auf abends vertagten und schließlich noch bis elf Uhr abends beieinander saßen und über den Film „Das Leben der Anderen“ und die „Jugendkultur in der DDR“ redeten.

Um das Leben im Osten noch eindrücklicher zu machen, besuchten wir  am nächsten Tag das Berliner DDR-Museum. Nachdem Dana und Hannah im Trabbisimulator durch Plattenbaumetropolen gebrettert sind, Alina, Janna und Joana sich wirklich sehr adrett in originalen Kittelschürzen machten und Lisa und mir erklärt von einem Tonbandoffizier klargemacht wurde, dass unser Militärspind ja „wie bei Hempels unter´m Sofa aussehe“ und dass wir jetzt 3 Wochen „Scheißhüttendienst“ zu vollziehen hätten, hatte unser Trupp wohl einen ganz guten Überblick über die Gesamtsituation.

Was bei einem Trip nach Berlin selbstverständlich nicht fehlen darf, ist eine ausgedehnte Shoppingtour. Das hat sich unsere Mädchentruppe natürlich nicht zweimal sagen lassen und ist bis in die Abendstunden durch die Stadt gestromert.

Nur wehen Herzens haben wir schließlich, um einige Erfahrungen reicher (richtig U-Bahn fahren ist nur eine davon), die Hauptstadt wieder verlassen und sind in unser beschauliches Braunschweig zurückgekehrt.

Auf der Fahrt vom 8. - 10.1. 2015 waren dabei: Alina Balandis, Dana Kando, Janna Kohlbauer, Hannah Kurtze, Feline Mansch, Joanna Mennecke, Lisa Spengler unter der Führung von Frau Fäsche

Studienlabor an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 2015

Es ist eine gute Tradition am Gymnasium des CJD Braunschweig, dass Schüler des 11. Jahrgangs für eine Woche die Schule gegen den besonderen Lernort Herzog August Bibliothek eintauschen dürfen. In diesem Jahr werden die Ergebnisse des Studienlabors auch in ein größeres Braunschweiger Konzertprojekt unter der Leitung von LKMD Claus-Eduard Hecker anlässlich des Gedenkens zur 70. Wiederkehr des Kriegsendes einfließen. So arbeiteten die 6 Schüler zum Thema „Musik- und Kulturleben während der NS-Zeit und in der Nachkriegszeit in der Region Braunschweig und Norddeutschland“. Konkret wurde u.a. zum Liedgut der Hitlerjugend, der Rolle von Musik in Konzentrationslagern, der kulturellen Entwicklung in der Nachkriegszeit am Beispiel der Stadt Göttingen und der Entwicklung der Städtischen Musikschule Braunschweig in der Nachkriegszeit recherchiert. Diese Recherchearbeit wurde anhand von Quellen in Büchern und Tageszeitungen aus der Zeit, Sekundärliteratur und mit Hilfe des Internets geleistet. Da das Thema für ein Schülerseminar recht ungewöhnlich und eigentlich zu modern ist, durften die Schüler aber auch mit Beispielen aus dem reichen Schatz der Bücher des 16. bis 18. Jahrhunderts an einem selbstgewählten Thema arbeiten. Auch die Wahrnehmung der „alten Bücher“ mit verschiedenen Sinnen war für die meisten Schüler eine neue Erfahrung. Begleitend standen ihnen der Lehrer und einer der Verantwortlichen für die Schülerseminare an der HAB Frank Stuhlmann sowie ihre Lehrerin Christiane Herrmann zur Seite. Beeindruckend ist auch immer wieder die hilfreiche Unterstützung vieler Mitarbeiter der HAB im Vorfeld und während des Seminars. Die interessante Woche in Wolfenbüttel rundeten Führungen durch den Musealen Teil der Bibliotheca Augusta, das Lessinghaus und das Schloss ab.