Austauschprogramme

Unsere Schüler erfahren im Kontakt mit ausländischen Schülern und ihren Familien wie nützlich, wichtig und wertvoll es ist, in einer Fremdsprache kommunizieren zu können. Die Teilnahme an einer Austauschfahrt und der damit verbundene permanente Austausch mit Muttersprachlern ermöglichen wichtige Fortschritte beim Erlernen einer Fremdsprache. Die Schüler bekommen zudem wertvolle und intensive Einblicke in die Kultur des Landes und Sprachraums, die ihnen weder Unterricht noch Urlaub so direkt vermitteln können.

Und nicht zuletzt: Austauschfahrten sind für die teilnehmenden Schüler unvergessliche Erlebnisse im Verlauf ihrer Schulzeit. Sie fördern ihre Neugierde und Persönlichkeitsentwicklung, stärken die Schulgemeinschaft untereinander und oftmals entstehen interkulturelle Freundschaften fürs Leben!

Mit folgenden Ländern existieren aktuell Schulaustauschprogramme:

  • Mexiko: Alexander von Humboldt Schule in Mexico City, Klassenstufen 9 und 10
  • Spanien:  DAOS in Lanzarote, Klassenstufen 8 und 9
  • Frankreich: Collège Jean Racine in St. Georges sur Loire, Klassenstufen 8 und 9
  • England: London (einwöchige Sprachreise)

2016 Vive la France!

28 Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus den Jahrgängen 8, 9 und 10 machten sich unter Leitung von Herrn Scholz und Frau Nührig auf den Weg nach Frankreich zum mittlerweile traditionellen deutsch-französischen Schüleraustausch mit der Partnerschule in St. Georges sur Loire bei Angers. Nach einem Zwischenstopp in Paris verbrachten wir eine ereignisreiche Woche bei unseren französischen Freunden. Die Region der Loire zeigte sich bei kaltem, aber schönem  Wetter von ihrer besten Seite, wir genossen Land, Leute und französische Gastfeundschaft in vollen Zügen. Und wie sagte es Isabel so treffend: „ Wir wissen jetzt, wie die Franzosen ticken.“ Auch eine 12-stündige Verspätung bei der Rückfahrt wegen einer Buspanne konnte die Stimmung nicht mehr trüben. Tränen gab es beim Abschied. Merci beaucoup et au revoir!
Friedhelm Scholz

Austausch Lanzarote 2015

Im März 2015 haben wir an einem zweiwöchigen Austausch auf Lanzarote teilgenommen. Da dies der erste Austausch auf den Kanaren war, waren alle, sowohl Lehrer, als auch Schüler, sehr nervös und aufgeregt. Die Reise begann sehr früh. Um 4.20 mussten wir schon in Hannover da sein und uns auf den 6-stündigen Flug vorbereiten. Als wir dann in Lanzarote angekommen waren, wurden wir von Elvira (Chefin), Aurora (Pädagogische Leitung) und Ulrike (Koordinatorin Deutsch und Organisatorin des Austauschs) empfangen und erreichen nach einer kurzen Busfahrt die Schule. Dort wurden wir herzlich von den Schülern empfangen. Sie haben bunte Plakate und ein appetitliches Buffet vorbereitet. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einigen Fotos konnten wir unsere Koffer holen und wurden von den Familien abgeholt.
Alle spanischen Familien waren sehr froh uns kennenzulernen. Bei einer so entspannten und aufgeschlossenen Atmosphäre war es für alle, sowohl Spanier, als auch Deutsche, sehr leicht sich zurechtzufinden und die Zeit auf Lanzarote zu genießen. Wegen der Offenheit der Gastfamilien war es für uns auch sehr einfach, nach einer kurzen Zeit frei Spanisch zu Sprechen und damit das Verhältnis mit den Familien noch mehr zu verbessern. So wurden bereits nach zwei Wochen Freundschaften gebildet, die noch sehr lange halten werden.
Beide Wochenenden und alle Freizeiten wurden den Familien zur Verfügung gestellt, sodass jeder einen anderen Aspekt der Insel kennenlernen durfte. Nur an drei Tagen in den zwei Wochen hatten die Lehrer schon für Programm gesorgt. So haben wir am ersten Mittwoch den für die Insel sehr wichtigen Künstler Caeser Manrique durch sein Haus und seine Kunst kennenlernen dürfen. Dieser hat Lanzarote zu einem Touristenparadies gemacht und doch ihre Einzigartigkeit beschützt. Was wir auch erlebten durften waren die vielen Vulkane, Vulkanhöhlen und Gebirge, die die ganze Insel schmücken. Darum sind sie neben dem Künstler die wichtigsten Touristenmagnete. Mit der Gruppe haben wir auch die drei wichtigsten dieser Plätze besucht. Diese sind: Jameos del Agua, Cueva de los Verdes und die Montanas del Fuego.
Neben der exotischen Natur und Landschaft ist uns allen noch der besondere Umgang der Spanier untereinander aufgefallen. Alle waren sehr herzlich und offen miteinander. Sogar zwischen Lehrern und Schülern gelten da fast freundschaftliche Verhältnisse. So werden die Lehrer geduzt und mit Vornamen angesprochen. Auch sind die Tagesabläufe sehr unterschiedlich. Man steht später auf und geht auch später schlafen. Alle diese Eindrücke waren für die Gruppe sehr prägnant, da dies eine neue Kultur war, mit der fast keiner so richtig Kontakt hatte.
Dieser Austausch war bislang ein voller Erfolg und wir, von der deutschen Seite, freuen uns schon die Spanier um Juni bei uns aufzunehmen.
Autorinnen: Nicole Sherstyuk (9g3) und Wiebke Hausmann (8g3)